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Verpackungskünstler

Wer in den Sommerurlaub fährt, sollte nicht den ganzen Hausstand mitschleppen. Denn ein zu voll beladenes Fahrzeug treibt nicht nur den Kraftstoffverbrauch in die Höhe, sondern birgt auch ein verstärktes Sicherheitsrisiko

Vom Surfbrett bis zum Beautycase – wer mit dem Auto und der ganzen Familie in den Urlaub fährt, ist meist dankbar, sich nicht auf die bei Flugreisen vorgeschriebenen 20 Kilo Gepäck beschränken zu müssen. Da wird häufig gestopft und gestapelt, was der Kofferraum hergibt, und zur Not muss die Rückbank auch noch herhalten – schließlich will man für alle Eventualitäten gerüstet sein. Doch wer sein Fahrzeug bis zum Gehtnichtmehr bepackt, muss nicht nur mit einem deutlich höheren Kraftstoffverbrauch rechnen. Die Experten vom Allianz Zentrum für Technik warnen vor einem erhöhten Verletzungsrisiko bei einer Vollbremsung oder einem Auffahrunfall, da selbst kleinere Gegenstände wie Bücher hierbei zu gefährlichen Geschossen werden können.

Daher empfiehlt es sich, das Auto umsichtig und korrekt zu beladen: Der richtige Ort für Reisegepäck ist der Kofferraum und nicht die Rückbank. Also nur so viel mitnehmen, wie dort bequem unterzubringen ist, und dabei das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Schwere Gegenstände möglichst weit unten direkt hinter der Lehne der Rücksitzbank verstauen und dort wenn möglich verzurren. Leichtere platziert man darauf, davor oder in den entstandenen Zwischenräumen.

Insbesondere Kombis oder Vans sollten keinesfalls bis unters Dach vollgestopft werden: An der Oberkante der Rücksitzlehne muss Schluss sein – es sei denn, ein verschraubtes Gitter trennt den Kofferraum vom Sitzbereich. Nach vollendetem Beladungsakt mit den Insassen an Bord nicht vergessen, den Reifendruck an das erhöhte Gewicht des Fahrzeugs anzupassen. Auch wenn der Wunsch, schnell am Urlaubsort anzukommen, groß ist, sollte man sich auf den ersten Kilometern eingewöhnen und die Fahrweise an das veränderte Fahrzeugverhalten anpassen.

News-Reporter

P2News

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