Werbeanzeige
Home / Wissen / Statistiken / Verlust der Familie
Werbeanzeige

Verlust der Familie

Vater, Mutter und zwei Kinder – das galt noch bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts als Ideal einer Familie. In dieser Reihenfolge: erst der Geldverdiener, dann die Hüterin des Hauses und schließlich die Kleinen; die Eltern miteinander verheiratet, die Kinder hervorgegangen aus dieser Ehe. Wer heute von Familie spricht, meint oft etwas anderes: Mann und Frau, nicht miteinander verheiratet, mit Kindern aus früheren Verbindungen; homosexuelle oder lesbische Paare sowie Alleinerziehende mit Kindern. Der Familienbegriff hat sich erweitert. Das geht auch aus einer Umfrage hervor, die das evangelische Monatsmagazin „chrismon“ jetzt veröffentlichte. 71 Prozent der Befragten empfinden auch Alleinerziehende mit Kind als Familie, 68 Prozent ebenso homosexuelle Paare mit Kind. Ältere tun sich mit dem neuen Familienbegriff schwerer, doch fast alle finden: Familie ist da, wo Menschen sich umeinander kümmern. Das klingt fröhlich, schön, unkompliziert, geht aber darüber hinweg, dass Patchwork-Familien oft Kinder umfassen, die aufgrund gescheiterter Ehen das Urvertrauen in familiäre Geborgenheit verloren haben. Das ist ein großer Verlust – auch an Kultur.

P2News/Rheinische Post

Werbeanzeige

Check Also

29 % der Familien mit minderjährigen Kindern haben einen Migrationshintergrund

Im Jahr 2010 hatten rund 2,3 Millionen Familien in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.