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Verleihung des 40. Deutschen Wirtschaftsfilmpreises

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, hat heute in Ludwigsburg die
Gewinner im Wettbewerb um den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Schauerte: “Die starke Beteiligung mit insgesamt 154 Einreichungen am Wettbewerb zeigt, wie hoch das kreative Potential
der Branche ist.

Die Entwicklung des Mediums Film ist eine Erfolgsgeschichte, die die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland eindrucksvoll dokumentiert. Die 1968 eingereichten Beiträge lassen sich heute nur erschwert vorführen, weil die technischen Geräte kaum noch vorhanden sind. Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht völlig neue Wege und die Technik muss ständig weiter entwickelt werden. Das ist ein Motor für die Wirtschaft.”

Der Wettbewerb um den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis wird vom Bundeswirtschaftsministerium seit nunmehr 40 Jahren veranstaltet. Die filmische Darstellung deutscher Unternehmen und wirtschaftlicher
Zusammenhänge soll den Wirtschaftsstandort Deutschland national und international stärken. Positiv zu bewerten ist der Trend, dass zunehmend auch der studentische Nachwuchs und Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger aus dem Bereich des Wirtschaftsfilms von der Wirtschaft und den Rundfunkanstalten mit der Herstellung von Filmen beauftragt werden.

Den ersten Preis in der Kategorie I – Filme über die Wirtschaft – erhält der Film “Wettlauf um die Welt – Das Ende der Deutschland AG”, der von Dr. Claus Richter und Stefan Aust für das ZDF hergestellt
wurde.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie anlässlich des 40. Jubiläums ausgelobte und mit 10.000 EUR dotierte Sonderpreis für den besten Film des gesamten Wettbewerbs geht an den
Film “fliegen lernen” aus der Kategorie II – Filme aus der Wirtschaft – und wurde von Roberto Formica und Marcus Stiehl hergestellt. Der Film wirbt anhand eines eindrucksvollen Beispiels um die
wirtschaftliche Nutzung ehemals militärisch genutzter Flächen in Rheinland-Pfalz durch innovative mittelständische Unternehmen im Wege von Public-Private-Partnerships. Die künstlerische und filmische
Bewertung des Preisrichterausschusses für den Sonderpreis wurde von Peter Waury, Dozent für Audiovisuelle Kommunikation und langjähriges Mitglied der Jury vorgenommen.

Der Sieger in der Nachwuchskategorie ist der Animationsfilm “Peters Prinzip”, den die Kulturstiftung des Bundes in Auftrag gegeben hat. Das Studio Stoptrick mit Jim Lacy, Kathrin Albers und Nils Hartlef erhält dafür eine Prämie von 5000 EUR. Der Film macht am Beispiel eines Krokodils, einer Maus, einer Katze und eines Elefanten das von Dr. Laurence J. Peter und Raymond Hull entwickelte Prinzip auf eingängliche Weise deutlich.

Prominente Laudatoren waren Georgia Tornow, Generalsekretärin von film20 und Sascha Lobo, Co-Autor des Buches “Wir nennen es Arbeit”. An der Preisverleihung nahmen rund 800 Vertreter aus Politik,
Wirtschaft, Kultur und Medien teil.

Die Preisträger des 40. Deutschen Wirtschaftsfilmpreises

Kategorie I: Filme über die Wirtschaft

1. Platz

“Das Ende der Deutschland AG: Markt ohne Grenzen – Wettlauf um die Welt”
Auftraggeber: ZDF
Hersteller: Dr. Claus Richter und Stefan Aust, Berlin

2. Platz

“Deutschland exklusiv – Das Biowunder aus der Rhön”
Auftraggeber: ZDF infokanal
Hersteller: Tim Gorbauch, Fa. Bewegte Zeiten, Wiesbaden

3. Platz

“Die Bausparfalle – Der Kampf um die Schrottimmobilien”
Auftraggeber: SWR Chefredaktion Reinland-Pfalz, Mainz
Hersteller: Ulrich Neumann, SWR Redaktion FS Inland, Mainz

Preisträger Kategorie II:
Filme aus der Wirtschaft

1. Platz und Sonderpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

“fliegen lernen”
Auftraggeber: Ministerium des Inneren und für Sport des Landes
Rheinland-Pfalz
Hersteller: Roberto Formica, Marcus Stiehl, Fa. Quadrolux,
Mainz

2. Platz

“Supertanker Dimensionen”
Auftraggeber: Dr. Peters GmbH & Co., Dortmund
Hersteller: Oliver Neis, Philipp Wolfes, Fa. PanFilm Wolfes KG, Hamburg

3. Platz

“Stimmt schon”
Auftraggeber: Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau
Hersteller: Klaus E. Küster, Klaus E. Küster Werbeagentur, Frankfurt
Rainero Spirandelli, Fa. Fratelli Spirandelli, Frankfurt

Preisträger Kategorie III:
Filmische Darstellung von Studenten und Berufseinsteigern

1. Platz

“Peters Prinzip”
Auftraggeber: Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit ZDF/
arte “Arbeit und Zukunft”
Hersteller: Jim Lacy, Kathrin Albers, Nils Hartlef, Fa.
Stoptrick, Hamburg Der Film wurde finanziert von
der Kulturstiftung des Bundes und ist das Ergebnis
eines Drehbuchwettbewerbs zum Thema Arbeit. Die
gesamte Konzeption des Wettbewerbs oblag der
KurzFilmAgentur Hamburg.

2. Platz

“Faces (:phases)”
Auftraggeber: Autostadt GmbH, Wolfsburg
Hersteller: Holger Ernst, Idealfilm Holger Ernst und Telemaz, Berlin

3. Platz

“Gabra2″
Auftraggeber: Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
Hersteller: Jan Karpinski, Hamburg

Quelle: Film- und Medienfestival GmbH

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