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Vegetarier leben gesünder

Der Mensch braucht lange nicht so viel Fleisch, wie er tatsächlich verzehrt. Will er seiner Gesundheit etwas Gutes tun, empfiehlt es sich sogar, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren – oder ganz darauf zu verzichten.

Vegetarier haben ein um 36 Prozent geringeres Risiko als Fleischesser, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln. Das metabolische Syndrom umfasst die wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten, dazu gehören unter anderem Übergewicht und Folgen falscher Ernährung wie einen erhöhten Cholesterinspiegel und Blutdruck bei gleichzeitiger Bewegungsarmut.

Menschen, die auf Fleisch zu verzichten, haben mit diesen Problemen offenbar weniger zu kämpfen, zeigt eine Untersuchung von Forschern der Loma Linda University in Loma Linda, Kalifornien, die im Fachjournal „Diabetes Care“ erschienen ist.

Für die Studie werteten die Wissenschaftler Daten von mehr als 700 Erwachsenen aus, die nach dem Zufallsprinzip aus einem Personenpool von 100 000 Menschen ausgewählt worden waren, die an der „Loma Linda University’s Adventist Health Study“ teilgenommen hatten – einer Langzeitstudie, die Daten zu Gesundheit und Lebensstil von Siebten-Tag-Adventisten aus den USA und Canada erfasst hatte. 35 Prozent der Teilnehmer in dieser kleinen Studie waren Vegetarier. Demnach hatte ein Viertel der Vegetarier ein metabolisches Syndrom. Die Teilnehmer, die hin und wieder Fisch oder Fleisch aßen, wiesen zu 37 Prozent teilweise kritische Werte auf. Unter den Fleischessern lag der Anteil bei 39 Prozent. Die Ergebnisse hielten auch noch stand, als die Forscher Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, körperliche Aktivität, Kalorienkonsum, Rauchen oder Alkoholgenuss berücksichtigten.

Gesünder trotz höheren Alters

„Ich war mir nicht darüber im Klaren darüber, ob es einen bedeutenden Unterschied zwischen Vegetariern und Nicht-Vegetariern gibt und war überrascht, wie stark sich die Zahlen doch unterscheiden“, sagt Nico Rizzo, Hauptautor der Studie. „Das zeigt, dass Lifestylefaktoren wie Ernährung wichtig in der Prävention des metabolischen Syndroms sein können.“

P2News/ApoRisk GmbH

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