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VDZ unterstreicht Forderung zur Abschaffung der Mehrwertsteuer für Printmedien

Printmedien brauchen im intermedialen Wettbewerb faire Rahmenbedingungen
Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger unterstützt die Forderung von Burda-Vorstand Helmut Markwort nach einer Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Printmedien. „Der Verband macht sich bereits seit Jahren für diese Forderung stark“, so VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner. „Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe oder der Finanzbranche lehnen wir eine staatliche Subventionierung der Presse ab. Aber es kann nicht sein, dass bei der ordnungspolitischen Schieflage mit einem zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Printmedien nach wie vor mit 7 Prozent besteuert werden und dann auch noch durch Werbeverbote und ein novelliertes Bundesdatenschutzgesetz in ihrer Existenz bedroht werden.“ Das habe mit fairen Wettbewerbsbedingungen nichts zu tun und gefährde die Freiheit der Presse.

Der VDZ appelliert daher an die politischen Entscheider dem Beispiel der EU-Finanzminister zu folgen und eine Überarbeitung der bestehenden Mehrwertsteuersätze nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. In Ländern wie Großbritannien und Finnland hat sich die Abschaffung der Mehrwertsteuer für Printmedien bewährt. Sie in der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung unverändert zu belassen, ist für den VDZ das falsche Signal und sei nicht vertretbar.

P2News

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