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Vaya Con Dios – Eine belgische Band mit spanischen Rhythmen im Blut

Vaya Con Dios, eine Band, die im Jahre 1986 um die Sängerin und Musikerin Dani Klein und Willy Lambregt gegründet wurde. Die Band stammt aus Belgien, der Name der Band hat allerdings im spanischen eine Erklärung und bedeutet: „Geh mit Gott“.

Internationalen Erfolg hatte die Gruppe mit den Liedern „Just a Friend of Mine“ (in Frankreich), „What’s a Woman?“ (ein Nummer-Eins-Hit in den Niederlanden 1990), „Nah Neh Nah“ (1990), „Don’t Cry for Louie“, „Puerto Rico“, „Heading for a Fall“, „Johnny“ und „Don’t Break My Heart“.

Die Gründungsmitglieder Dani Klein und Willy Lambregt waren bereits in einer vorherigen Band erfolgreich: Arbeid Abelt!. Beide gründeten gemeinsam mit dem Kontrabassisten Dirk Schoufs die Band Vaya Con Dios, da sie gemeinsames Interesse an Zigeunermusik, Jazz und Oper hatten.
Die erste Single „Just A Friend Of Mine“ wurde im Jahr 1986 veröffentlicht. Diese Single zeigte schon deutlich den Einfluss von spanischen Rhythmen. Die Single wurde zum Überraschungserfolg und verkaufte sich über 300.000 mal. Allerdings verließ Willy Lambregt dann die Band und kehrte zu seiner alten Band The Scabs zurück. Er wurde ersetzt durch Jean-Michel Gielen.
Das erste Album, Vaya Con Dios, erschien 1988 und wurde mit Studiomusikern eingespielt. Es enthält Songs wie „Don’t Cry For Louie“, und „Puerto Rico“. Im Jahr 1990 folgte das zweite Album Night Owls, das die Erfolgsgeschichte der Band fortsetzte. Darauf enthalten waren, die beiden Songs, die wir Ihnen in der dieswöchigen Ausgabe der CHARTS-HISTORY näherbringen möchten und keine Sorge, es handelt sich um keine unbekannten Songs.

Diese Songs waren beide die größten Singleerfolge (1990) von Vaya Con Dios:

1.) „What’s a Woman“
(Platz 11 in der deutschen Hitparade, Platz 6 in der Schweiz)

und

2.) „Nah Neh Nah“
(Platz 16 in Deutschland).

Im Jahr 1991 verließ das zweite Gründungsmitglied Dirk Schoufs die Band, nachdem er sich von seiner Freundin (Sängerin) Dani Klein getrennt hatte. Er starb wenig später durch eine HIV-Infektion wegen seines Kontakts mit Heroin.

Im Jahr 1992 erschien das Album Time Flies, auf der der Souleinfluss, der beim vorigen Album erst in Ansätzen zu bemerken war, stärker zu spüren ist. Das Album wurde von Dani Klein alleine produziert, wodurch die Band zur One Woman Show reduziert wurde. Bekanntester Hit war „Heading for a Fall“ (CH 5/DE 29). Das Album konnte aber nicht mehr an die Erfolge der ersten beiden Alben anschließen.
Im Jahr 1993 tourte Dani Klein sehr erfolgreich um die Welt. Die „Band“ hatte die meisten Anhänger in Belgien, im deutschsprachigen Raum, in Frankreich und in Skandinavien. 1995 erschien das letzte Album Roots And Wings. Es wurde in den USA aufgenommen. 1996 folgte noch eine Europatour, die aber von Dani Klein frühzeitig abgebrochen wurde, da sie sich ausgebrannt fühlte und ihr der gigantische Aufwand nicht mehr geheuer war. Ebenfalls im Jahr 1996 erschien ein Sampler The Best Of Vaya Con Dios.
Vaya Con Dios löste sich 1996 auf.

Im Jahr 2004 vereinten Sie sich jedoch wieder und es erschien das Album The Promise. In der Zeit tourte Dani Klein wieder mit ihrer Band durch Europa, die Tour lief unter dem Titel des aktuellen Albums. 2007 erschien der Sampler The Ultimate Collection, der neben den erfolgreichsten Hits auch zwei neue Lieder und eine Konzert-DVD enthält.
Vaya Con Dios hat mehr als 7 Millionen Alben verkauft und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt.

[tab: What’s a Woman] [media id=11 width=445 height=380] [tab: Nah Neh Nah] [media id=10 width=445 height=380] [tab:END]

In einem späteren Interview mit der Zeitung „Week-Knack“ beschrieb sie die letzte Phase von Vaya Con Dios wie folgt:

„In der letzten Phase war es kein Vergnügen mehr. Vaya con Dios fühlte sich an wie eine Maschine, die am Laufen gehalten werden musste. Ich musste die letzten Konzerte absagen, weil ich mich krank fühlte, der Stress war fürchterlich. Mit den Musikern hatte ich nichts mehr gemeinsam, sie kamen bloß, um für zwei Monate ihren Job zu erledigen. Ich wusste nicht mal, ob sie die Musik überhaupt mochten. Wir sprachen nicht über solche Sachen. Nein, das war nicht mehr mein Ding. Aber ich schätze, so läuft es nun mal: du fängst klein an, dann fängt das Ding an, größer und größer zu werden. Der Druck war zu hoch geworden, die Erwartungen an jedes neue Album waren zu sehr gewachsen.“

Viel Spass bei der dieswöchigen Ausgabe der CHARTS-HISTORY um Vaya Con Dios (1986)

P2News Musikredaktion

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