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Urwahl in der SPD – Becks Untergang

In ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Deutschland-Dialog“ wollen Kurt Beck und seine SPD besonders nahe bei den Menschen sein. Das haben die Sozialdemokraten auch bitter nötig – angesichts katastrophaler Wählerstimmung. Das Thema Nummer eins des Deutschland-Dialogs dürfte nach der Emnid-Umfrage auf der Hand liegen: die Urwahl des Kanzlerkandidaten für 2009. Wenn über 90 Prozent der SPD-Wähler eine Urwahl fordern, bedeutet das für Beck eine eiskalte Abfuhr. Hinter diesem Ergebnis verbirgt sich nichts anderes als: Die große Mehrheit wünscht nicht, dass sich der Parteichef seine politische Zukunft selbst zimmert. Vielmehr: Sie will mitbestimmen, was ja laut Satzung seit 1993 möglich ist und bei der Wahl der Landesvorsitzenden schon lange mehr oder weniger erfolgreich praktiziert wird. Nach Becks Schlingerkurs im Umgang mit der Linkspartei hätten Frank-Walter Steinmeier oder Peer Steinbrück derzeit sicherlich das bessere Blatt in der Hand. Eine Urwahl wäre damit wohl der – endgültige – Untergang von Kurt Beck.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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