Werbeanzeige
Home / Politik / Politik Deutschland / Umfrage: Knappe Mehrheit für Ende der Wehrpflicht
Werbeanzeige

Umfrage: Knappe Mehrheit für Ende der Wehrpflicht

In der Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht sind die Deutschen gespalten. Nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sprach sich eine knappe Mehrheit (51 Prozent) für ein Ende des Pflichtdienstes und eine reine Berufsarmee aus. 45 Prozent jedoch wollen, dass am alten Modell festgehalten wird.

Für ein Ende der Wehrpflicht plädieren vor allem Männer. Frauen möchten eher, dass sie bleibt. Ostdeutsche können sich eine Zukunft ohne Wehrpflicht eher vorstellen als Westdeutsche, Hochgebildete eher als Menschen mit geringer Bildung.

Heikel für die Regierung ist, dass die Verteidiger der Wehrpflicht vor allem im eigenen Lager zu finden sind. 57 Prozent der Unions-Wähler und 54 Prozent der FDP-Anhänger sind für die Beibehaltung – obwohl die Liberalen die Abschaffung des Zwangsdienstes seit Jahren im Parteiprogramm stehen haben. Eine Mehrheit für eine Berufsarmee gibt es bei den Wählern der SPD (55 Prozent), der Grünen (62 Prozent) und der Linken (58 Prozent).

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hält eine Aussetzung der Wehrpflicht im Rahmen der Bundeswehrreform für notwendig. Er soll bis September ein Konzept für die Armee der Zukunft ausarbeiten.

P2News/Gruner+Jahr, stern

Werbeanzeige

Check Also

Annette Schavan: CDU bleibt neugierig auf die Piraten

Die stellvertretende CDU-Chefin Annette Schavan blickt wachsam auf den Erfolg der Piratenpartei. „Gerade das sich …

2 comments

  1. Pingback: Journalistenlounge | Blog | Umfrage: Knappe Mehrheit für Ende der Wehrpflicht

  2. Pingback: Tweets that mention Umfrage: Knappe Mehrheit für Ende der Wehrpflicht | Politik | P2News.com | Nachrichten – Informationen – Hintergrundberichte -- Topsy.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.