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Überseemuseum Bremen zeigt Sonderausstellung “All about Evil – Das Böse”

Es ist eines der faszinierendsten und komplexesten Themen der Menschheitsgeschichte – das Böse. Es ist allgegenwärtig, bedroht, fasziniert und führt uns in Versuchung. Seit Jahrtausenden zeigt uns
das Böse sein Gesicht, auf allen Kontinenten, in allen Kulturen und Religionen. Jetzt hat es das Überseemuseum Bremen fest im Griff. Vom 17. November 2007 bis zum 18. Mai 2008 haben Besucher in der Sonderausstellung “All About Evil – Das Böse” Gelegenheit, dem Bösen zu begegnen.

Die Ausstellung nimmt ihre Besucher mit auf eine kulturvergleichende Suche nach den dunklen Seiten des menschlichen Daseins. Kuratorin Silke Seybold und ihr Team spüren dem religiösen Ursprung des Bösen, dem Gesicht des Bösen und dem Umgang des Menschen mit dem Bösen nach. “Dabei geht es uns um das übernatürliche, das metaphysische Böse und nicht um faktische Dinge wie Schwerverbrechen oder Naturkatastrophen”, erläutert die Ethnologin.

Auch in dieser Ausstellung spiegelt sich die interdisziplinäre Herangehensweise des Überseemuseums wider: In allen drei Themenblöcken werden ethno-logische, (kunst-) historische und naturkundliche Aspekte des Bösen miteinander verwoben. So trifft der Besucher sowohl auf jahrzehntelang im Magazin verborgene Exponate des Hauses – wie die Zaubermittelsammlung des Bremer Missionars Carl Spieß aus Afrika – als auch auf attraktive Leihgaben aus dem In- und Ausland wie das Werk “Der böse Blick” des Bildhauers und Malers Bernhard Hoetger.

Das Konzept der Ausstellung “All About Evil – Das Böse” stammt aus dem Tropenmuseum in Amsterdam. Ergänzt mit eigenen Ideen und Ausarbeitungen des Teams aus dem Überseemuseum ist daraus eine Sonderausstellung entstanden, die lokale sowie nationale und internationale Aspekte des Bösen anschaulich und verständlich miteinander verknüpft. Sie eignet sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab zehn Jahren, Familien- oder Gruppenbesuche. Ein vielfältiges museumspädagogisches Rahmenprogramm sowie ein Katalog ergänzen die Ausstellung.

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