Werbeanzeige
Home / Wissen / Statistiken / Traurige Zeiten für Trauringe
Werbeanzeige

Traurige Zeiten für Trauringe

Bereits in der Antike galt der Trauring als Symbol für Liebe und Verbundenheit. Die alten Ägypter und Römer trugen ihn am vierten Finger der linken Hand. Der Grund hierfür war der Glaube, dass eine Ader von diesem Finger direkt zum Herzen führt. Gleichzeitig hat ein Ring keinen Anfang und kein Ende – ein Sinnbild für Ewigkeit und Unendlichkeit. Auch heute noch ist der Trauring für viele das sichtbare Zeichen, dass sie den Bund fürs Leben eingegangen sind.

Doch längst nicht mehr hat der Trauring für alle Verheirateten eine so große Bedeutung. Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach kommt er besonders bei Frauen langsam aus der Mode. Auch in den neuen Bundesländern wird dem Trauring weniger Bedeutung beigemessen.

So haben sich in den 60er Jahren noch 92 Prozent der verheirateten Frauen in Westdeutschland mit einem Trauring geschmückt. Heute tun dies nur noch 76 Prozent. Indessen ist die Zahl der Ehemänner, die mit dem Ring zeigen, dass sie vergeben sind, im Westen von 60 auf 64 Prozent gestiegen. Regelrechte Trauring-Muffel sind dagegen die Ehemänner in Ostdeutschland, die mit 39 Prozent klar im Hintertreffen liegen.

Aber auch im Alter misst man dem Trauring weniger Bedeutung zu. Während für die meisten jungen Verheirateten der Trauring selbstverständlich war und ist, findet man diesen mit zunehmendem Alter immer seltener noch an der Hand.

P2News/News-Reporter

Werbeanzeige

Check Also

29 % der Familien mit minderjährigen Kindern haben einen Migrationshintergrund

Im Jahr 2010 hatten rund 2,3 Millionen Familien in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.