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Trance-Zustand als medizinisches Hilfsmittel

Landläufig haben viele die Vorstellung, dass Hypnose den Menschen manipulierbar macht und ihn sogar zu Taten treiben könne, zu denen er unter vollem Bewusstsein nicht in der Lage wäre. Show-Hypnosen im Fernsehen verfestigen diesen Glauben. Heutzutage sind die Vorteile des Trance-Zustandes allerdings nicht mehr von der Hand zu weisen und werden sogar in der Medizin anerkannt. Zahnärzte, Allgemeinmediziner oder Onkologen bieten Hypnose als psychotherapeutisches Verfahren an. Das Nachrichtenportal news.de berichtet über das surreale Phänomen und seine Bedeutung für die Wissenschaft.

Wie die news.de-Redaktion für Gesundheit erklärt, ebnet die Hypnose den Weg zum Unterbewusstsein. In einem Trance-Zustand wird die Umgebung traumähnlich in Bildern wahrgenommen. Dennoch erlebt der Hypnotisierte die Situation mit und kann, ähnlich wie bei einer Meditation, die Sitzung jederzeit beenden. Durch den Fokus auf das innere Selbst ist der Patient im hypnotisierten Zustand eher bereit, eine bildhafte und symbolische Sprache zu verstehen. Durch Suggestionen, Vergleiche und Analogien können verborgene Fähigkeiten und unbewusste Potenziale geweckt werden.

Hilfreich ist Hypnose vor allem bei tief verwurzelten Phobien oder Suchterkrankungen. Flugängstliche riskieren in Trance den Schritt in die Kabine, Depressive können im Unterbewusstsein erheitert werden und Schwangere vergessen ihre Angst vor dem Geburtsschmerz. In Trance kommt es nachweislich zu fundamentalen physiologischen Veränderungen. Dazu gehören die Veränderung des Blutflusses, der Hormonkonzentration, des Stoffwechsels oder der Immunreaktion. Forscher konnten zudem eine schnellere Heilung von Knochenbrüchen oder Wunden unter Anwendung von Hypnose belegen.

P2News/unister

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