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Tourismus: Zu früh gefreut – Kommentar

Da haben sich die Reiseveranstalter wohl zu früh gefreut: Mit großem Jubel hatte die Branche im November die weitgehende Aufhebung der Katalogpreisbindung begrüßt. Endlich würden Angebot und Nachfrage auch den Preis von Pauschalreisen bestimmen! Die Veranstalter rechneten fest mit höheren Preisen und steigenden Gewinnen.

Doch nun droht stattdessen eine Buchungsflaute. Und wie einst dem Zauberlehrling die Geister, die er rief, könnte die Neuregelung den Veranstaltern zum Verhängnis werden. Denn auch Preissenkungen sind ungeachtet der Gültigkeit des Katalogs jetzt natürlich möglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten unter Druck geratenen Anbieter von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Allerdings waren die neuen Sommerkataloge bereits gedruckt, bevor das Gesetz in Kraft trat. Frühestens also im Februar, wenn die Veranstalter mit ihren aktualisierten Preisteilen erscheinen, könnten die Verbraucher Grund zum Jubeln haben.

Neue Osnabrücker Zeitung

P2News

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