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Top 150 der Fleischwirtschaft

Der Fleischmarkt hat 2007 in Deutschland weiter zugelegt. Dabei stiegen Schlachtzahlen und Umsätze gleichermaßen. Die Fleischwarenhersteller mussten sich indes mit nur moderatem Wachstum begnügen.

Das Branchenranking, das die afz-allgemeine fleischer zeitung gemeinsam mit ihrem Schwesterblatt Fleischwirtschaft (beide Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) zur InterMeat – der Branchenmesse in Düsseldorf – vorlegt, listet die 150 Unternehmen nach ihrer Umsatzstärke gestaffelt auf.

Die Geflügelunternehmen zeigten in den Top 150 für das Jahr 2007 die eindrucksvollsten Umsatzsteigerungsraten:

· PHW-Gruppe (Visbek): 1,59 Mrd. Euro (+25,2%) · Sprehe-Gruppe (Lorup): 650 Mio. Euro (+3,2%) · Stolle (Visbek): 560 Mio. Euro (+1,8%) · Rothkötter (Meppen): 475 Mio. Euro (+88,5%) · Heidemark (Garrel): 400 Mio. Euro (+33,3%)

Dynamisch entwickelten sich die Betriebe des Lebensmitteleinzelhandels. Neben dem Spitzenreiter Brandenburg (Rewe Gruppe) mit einem Umsatz von mehr als 430 Mio. Euro und der erstmals erfassten Tengelmann-Tochter Birkenhof (403 Mio. Euro) besteht die Top Ten allein aus Edeka-Betrieben, die zusammen gut 1,97 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften. Das entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent.

Die Top Ten Liste der Fleischwirtschaft hat sich kaum verändert: An der Spitze führt Tönnies (Rheda-Wiedenbrück) mit mittlerweile über drei Milliarden Euro Jahresumsatz. Mit einigem Abstand folgt die Moksel-Gruppe (Buchloe), die 2007 allerdings gut acht Prozent Umsatz einbüßte und daher nur 1,8 Mrd. Euro auswies. Vion Hamburg (ehemalige NFZ) hingegen legte um rund zehn Prozent zu und zieht mit 1,72 Mrd. Euro an Westfleisch (Münster) mit einem Umsatz von 1,68 Mrd. Euro vorbei auf Platz drei.

Der Schweinesektor entwickelte sich den Erhebungen zufolge ebenfalls gut und steigerte im Vergleich zum Vorjahr erneut Umsatz und Schlachtzahlen. Mit 53 Millionen Schweineschlachtungen gab es 2007 einen neuen Rekord. Die Konzentration schritt jedoch nicht wesentlich voran.

Mit 3,3 Millionen Schlachtungen tat sich dagegen im Rindersektor mehr: Bei leicht abnehmenden Schlachtungen konzentrierte sich dieser Bereich merklich, was allerdings zum großen Teil auf das Konto von TönniesFleisch geht. Dessen Schlachtungen allein schnellten um fast das Dreifache in die Höhe.

Das Geschäft mit Fleischwaren verlief dagegen eher in ruhigen Bahnen. Die Hersteller standen stagnierenden bis teilweise sogar rückläufigen Preisen gegenüber. Damit drehte so mancher Produzent eine Nullrunde oder dehnte seine Einnahmen nur mäßig aus.

Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, P2news

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