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Test zeigt: Kleiner Arbeitsspeicher bremst Netbooks aus

Netbooks sind klein, leicht und schon für unter 350 Euro zu haben. Die beliebten Geräte eignen sich also bestens, um auch mal unterwegs E-Mails abzurufen, ins Internet zu gehen oder Texte zu schreiben. Für rechenintensive Anwendungen wie Videobearbeitungen oder Spiele reicht die Leistung der bislang verbauten Einkern-Prozessoren aber nur bedingt aus. Jetzt haben die Hersteller aufgerüstet: Neue Netbooks gibt es nun auch mit Zweikern-Prozessoren, die mehr Tempo bringen sollen. Ob das stimmt, hat die Fachzeitschrift COMPUTERBILD bei acht Modellen ab 329 Euro getestet.

Im COMPUTERBILD-Test hatten fünf der acht Testkandidaten den Zweikern-Prozessor Intel Atom N550 an Bord – doch Geschwindigkeitsvorteile im Vergleich zu Einkern-Modellen brachte das nur bedingt. So waren die Zweikern-Netbooks bei Büroprogrammen nur unwesentlich flotter als Geräte mit nur einem Prozessor. Der mit einem Gigabyte zu kleine Arbeitsspeicher bremste sie aus. Auch am langsamen Spieletempo der Atom-Prozessoren änderten die zwei Rechenkerne nichts. Lediglich bei Programmen für Bild-, Ton- und Videobearbeitung liefen die Zweikern-Netbooks spürbar schneller.

Im Test setzte sich der Asus Eee PC 1015PN (Testergebnis: 2,74; Preis: 379 Euro) knapp an die Spitze. Er arbeitet recht flott und bietet im Vergleich zu vielen anderen Testkandidaten einen entspiegelten Bildschirm. Zusätzlich bringt er zum Zweikern-Prozessor einen Extra-Grafikchip für Spiele mit. Nicht ganz so schnell ist der COMPUTERBILD-Preis-Leistungssieger MSI Wind U160DX (Testergebnis: 2,83; Preis: 329 Euro). Dafür zeigt das sehr günstige Gerät Spitzenleistungen beim Akku: Erst nach rund fünfeinhalb Stunden muss es wieder an die Steckdose – der Testsieger nach etwa drei Stunden.

Wer sich ein Netbook kaufen möchte, sollte außer auf einen entspiegelten Bildschirm und einen leistungsstarken Akku auch auf die Festplattengröße achten. In preisgünstigen älteren Modellen steckt oft nur eine 160 Gigabyte-Festplatte, neuere Geräte bringen dagegen oft 250 Gigabyte Speicherplatz mit, so auch die acht Testkandidaten.

P2News/COMPUTER BILD-Gruppe

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