Werbeanzeige
Home / Wirtschaft und Finanzen / Unternehmen / Handel & Dienstleistungen / Tengelmann-Angebot – Nun die ganz billige Schiene
Werbeanzeige

Tengelmann-Angebot – Nun die ganz billige Schiene

Warenhäuser haben es schwer. Hertie, Woolworth und Karstadt mussten Insolvenz anmelden. Hertie ist ganz von der Bildfläche verschwunden, Karstadt kämpft ums Überleben. Und für Woolworth gab es gleich drei Interessenten, die ihre Verträge nun aber wieder in den Mülleimer werfen können.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Finanzinvestor Cerberus als Immobilien-Besitzer misstraut anderen Finanzinvestoren, das Woolworth-Geschäft fortzuführen. Stattdessen setzen die Amerikaner auf die Mülheimer Tengelmann-Gruppe, die mit ihren Kik- und Tedi-Discountern auf Expansionskurs ist.

Der Familienkonzern leitet damit einen Strategiewechsel ein: weg von den Lebensmitteln, hin zum Discount. Die 4500 Woolworth-Beschäftigten können hoffen. Ob der Handel in den Innenstädten und in den Vorort-Zentren, wo Woolworth vertreten ist, davon profitiert, ist indes fraglich. Kik und Tedi stehen für die ganz billige Schiene, während Woolworth nahezu ein Vollsortiment anbot.

Der Insolvenzverwalter fühlte sich von dem Tengelmann-Angebot überrumpelt. Ihm stehen schwere Verhandlungen bevor.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Werbeanzeige

Check Also

Rohstoffsicherung im Fokus – Übernahmen in Stahl- und Metallindustrie verdoppelt

Die Konsolidierung der globalen Stahl- und Metallindustrie wird sich 2012 nach zwei Boomjahren voraussichtlich verlangsamen. …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.