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Telefonieren im Krankenhaus

Telefonieren im Krankenhaus: Per Handy-Nutzung Geld sparen / Gespräche über den Telefonanschluss am Krankenbett sind oft teuer

Wer im Krankenhaus liegt, freut sich über den Kontakt zu Familie und Freunden – sei es, um auf dem Laufenden zu bleiben oder um ein wenig Abwechslung zu haben. Neben Besuchen spielt dabei das am Krankenbett vorhandene Telefon eine große Rolle. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Gebühren für die Nutzung des vom Krankenhaus angebotenen Anschlusses sind oft sehr hoch. „Wenn Patienten den vom Krankenhaus zur Verfügung gestellten Telefonanschluss nutzen möchten, sollten sie sich vorher über die anfallenden Gebühren informieren. Auf Grund der zum Teil recht hohen Preise kann es sich lohnen, hier nicht über den Festnetzanschluss, sondern lieber mit dem eigenen Handy zu telefonieren“, sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin teltarif.de. In vielen Krankenhäusern ist die Handynutzung inzwischen zumindest geduldet.

Meist sind die Minutenpreise der Krankenhausanschlüsse höher als bei einem normalen Festnetzanschluss. Für Ortsgespräche etwa fallen häufig Gebühren ab 10 Cent pro Minute an und Telefonate in die Mobilfunknetze können über 2 Euro pro Minute kosten. Hinzu kommen oft Tagesgebühren von mehreren Euro für die Bereitstellung des Telefons. „Auch für diejenigen, die einen Verwandten im Krankenhaus anrufen möchten, kann es teuer werden, denn mitunter ist der Patient nur unter einer 01805-Nummer zu erreichen. Die Preise beginnen hier bei 14 Cent pro Minute“, so Brodersen.

In Krankenhäusern, in denen das Telefonieren mit dem Handy erlaubt ist, können Patienten die hohen Telefongebühren durch die Nutzung ihres Mobiltelefons senken. Mit einem Mobilfunk-Discounter, wie etwa congstar, BILDmobil, simyo oder Fonic, zahlt der Kunde beispielsweise Minutenpreise von 9 Cent für Gespräche in alle inländischen Netze. „Patienten sollten bei einem längeren Krankenhausaufenthalt ihr Handy mitnehmen. Wenn sich der eigene Tarif für die umfangreichere Nutzung im Krankenhaus nicht eignet, kann es sich auch lohnen, zusätzlich eine Prepaidkarte mit günstigen Minutenpreisen anzuschaffen“, sagt Björn Brodersen abschließend. Wer übergangsweise eine andere SIM-Karte nutzt und im Krankenhaus angerufen werden möchte, sollte daran denken, Freunden und Bekannten die neue Rufnummer mitzuteilen.

teltarif.de

P2News

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