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Tausende Schüler erhalten doch kein kostenloses Schulobst

Tausende Schüler werden im kommenden Jahr doch kein kostenloses Obst erhalten. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, wollen sich acht der 16 Bundesländer nicht an dem von der Europäischen Union geförderten und vom Bundesrat beschlossenen Schulobstprogramm beteiligen. Noch schlechter ist die Resonanz in den Ländern auf das EU-Schulmilchprogramm.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschafts- und Ernährungsministerium, Gerd Müller (CSU), bestätigte dies der Zeitung. Ein Drittel der deutschen Schulkinder gehe ohne ein Frühstück in die Schule. „Das ist ein untragbarer Zustand. Die Verantwortung liegt auf Länderebene“, kritisierte Müller. Durch die EU-Förderung zur Hälfte gehe es lediglich um einen Betrag von drei Euro pro Kind und Monat, den die Länder aufbringen müssten. Das sei als Beitrag für eine gesunde Ernährung der Kinder „weiß Gott“ nicht zu viel. Bislang wollen sich laut Zeitung lediglich Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland am Schulobstprogramm beteiligen. Die anderen Länder begründen ihre Ablehnung unter anderem mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand.

Noch schlechter ist laut Zeitung die Inanspruchnahme EU-Schulmilchprogramms durch die Länder, das die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Milch zu einem günstigen Preis fördert. Bundesweit kommen lediglich sieben Prozent der Schüler im Rahmen des Programms in den Genuss von Milch oder von Milchmixgetränken.

P2News/Saarbrücker Zeitung

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Ein Kommentar

  1. Gerhard Michael Kreuder

    ich verfolge schon lange die Diskussionen um das kostenlose Obstfrühstück.Ich verfüge über ein Konzept mit dem man das finanzieren kann.In Deutschland haben schon Erfolgreiche Tests stattgefunden. Nach diesen Erfahrungen bin ich überzeugt wenn alle Schulen in Deutschland mitmachen würden kämen jährlich ca. 60 Millionen Euro in Deutschland zusammen.Einer der Erfreulichen Nebeneffekten ist das damit auch gleichzeitig ca. 50.000 Dauerarbeitsplätze hier entstehen.Die Politiker dehnen ich mich angeboten habe, haben kein Interesse.Finden Sie jemand der das mit mir in Deutschland oder andern EU Ländern durchziehen möchte bitte ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Michael Kreuder
    Walbaumstr. 11
    38275 Haverlah
    g.kreuder@online

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