Werbeanzeige
Home / Wissen / Gut zu wissen / Taschengeld: Kleines Geld – ganz wichtig
Werbeanzeige

Taschengeld: Kleines Geld – ganz wichtig

Ab einem gewissen Alter sollte jedes Kind den Umgang mit Geld lernen. Das beste Hilfsmittel bei dieser Lektion fürs Leben ist zweifelsohne das klassische Taschengeld. Doch auch Eltern müssen lernen, wie man Taschengeld angemessen verteilt und welche Regeln es dabei zu beachten gilt. finanzcheckcom erklärt, wie Taschengeld zum Kinderspiel wird.

Taschengeld bedeutet wesentlich mehr als die Freiheit, als Minderjähriger endlich eigenständig Ausgaben tätigen zu können. Taschengeld ist der erste große Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Was ein Kind mit dem Erhalt seines Taschengeldes erlernt, kann schnell seinen kompletten Bezug zu Geld prägen. Eltern sollte entsprechend viel daran liegen, hier positiven Einfluss zu nehmen.

Den Umgang mit Geld erlernen

Durch Taschengeld lernt ein Kind zu kalkulieren, zu sparen und sich sein Geld sinnvoll einzuteilen. Fehler machen ist hier Teil des Lernprozesses. Wenn der Sprössling auf einen Schlag sein ganzes Geld für Süßigkeiten ausgibt, wird er schnell merken, dass sich auf diese Weise schwer der Rest des Monats bestreiten lässt. Ein Fehler, den er sicher nicht mehrfach begeht. Eltern sollten sich hier mit Belehrungen zurückhalten und das Kind seine eigenen Erfahrungen machen lassen.

Genauso erschließt sich durch das monatliche Kleingeld, dass größere Anschaffungen selten auf einen Schlag zu bezahlen sind. Haushalten ist also eine Frage des Trainings. Das Abwägen von Bedürfnissen und das Setzen von Prioritäten ist ein wichtiger Punkt, den es zu erlernen gilt – auch bei kleinen Geldgeschäften.

Taschengeld braucht Ordnung

Doch auch Eltern stehen bei der Ausgabe des Taschengeldes in der Pflicht. Nicht nur muss der Betrag dem Alter des Kindes und den Lebensverhältnissen der Familie angemessen berechnet werden. Ebenso wichtig ist, dass das Geld regelmäßig, in gleicher Höhe und zum selben Zeitpunkt ausgezahlt wird. So wird das Kind von kleinauf an Gegebenheiten gewöhnt, die es im späteren Berufsleben wieder antreffen wird. Faktoren wie Zahlungsfristen und Haushalten werden so spielend erlernt.

Ab einem gewissen Alter ist es zudem sinnvoll, das Taschengeld nicht mehr bar auszuzahlen, sondern auf ein sogenanntes Taschengeld-Konto zu überweisen. So lernt das Kind, wie Bankgeschäfte im realen Leben funktionieren und wird zusätzlich zum Sparen motiviert, da das Geld nicht unmittelbar zur Verfügung steht.

Eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema Taschengeld ist also sowohl für Kinder als auch für Eltern wichtig. Auf diese Weise erleben und erlernen Kinder, sich in dieser Konsumgesellschaft verantwortungsvoll zu verhalten und mit ihren Anforderungen angemessen umzugehen.

P2News/Bo-Mobile GmbH

Werbeanzeige

Check Also

Das Gehirn und unser Gedächtnis

Wie merkt sich das Gehirn wichtige Dinge? Der genaue Ablauf im Gehirn ist immer noch …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.