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Tarifrunde der Staatsdiener – Krise macht demütig

Die Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst stehen vor einer komplizierten Tarifrunde. Die große Hürde: Ihre jüngsten Erfolge. Innerhalb von zwei Jahren haben sie acht Prozent Erhöhung erkämpft. Chapeau! Jetzt aber: Nochmal satte fünf Prozent? Die Widerstände werden groß sein. Bei der anstehenden Tarifauseinandersetzung wird es also für die zwei Millionen Staatsdiener bei Bund und Städten nur ansatzweise ums Geld gehen. Sie dreht sich eher a) um die ganz Jungen. Denn Kommunen haben angefangen, Auszubildende und Anwärter nicht mehr zu übernehmen. Es kommt für Verdi und den Beamtenbund darauf an, die alte Vorbildfunktion der öffentlichen Hand zurück zu erobern. Sie dreht sich b) auch um die Älteren. Bundespolizisten und kommunale Sozialarbeiter tun einen Dienst, der sie immer öfter großen Anstrengungen und zunehmend Gefahren für Leib und Leben aussetzt. Sollten sie eher in den Ruhestand gehen dürfen? Mit der Lösung dieser Fragen, nicht aber mit der Einigung auf hohe Prozentzahlen wird diese Runde wohl zu Ende gehen. Und, erste Signale deuten darauf hin: Streiks sind unwahrscheinlich. Die Krise macht demütig.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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