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Tabuthema Kopfläuse

Kopfläuse gelten in unserer heutigen Gesellschaft als ein Zeichen von Unreinheit. Häufig werden vor allem Kinder in Kindergärten und Schulen von den Parasiten befallen. Für Eltern bedeutet dies oftmals eine große Belastung. Zum einen kann der Kampf gegen die lästigen Schmarotzer mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen, zum anderen besteht natürlich ein finanzieller Aufwand. Das Nachrichtenportal news.de berichtet.

Carola Hoffmann, Kinderärztin aus Dresden, unterstreicht, dass der Befall mit Kopfläusen nicht zwangsläufig ein Defizit an unzureichender Körperpflege bedeutet. Die Parasiten fühlen sich auch in frisch gewaschenen Haaren äußerst wohl. Kindergärten gelten aufgrund des engen Kontakts der Kinder untereinander als ideale „Brutstätte“. Eine Unterbindung der rasanten Übertragung ist nahezu unmöglich. Hoffmann fordert von den Eltern betroffener Kinder unbedingte Sorgfalt bei der Bekämpfung der Kopfläuse. Als effektivste Methode hat sich eine Kombination aus dem Einsatz von chemischen Tinkturen und einem Nissenkamm bewährt. Die Pestizide sind für die Gesundheit der Kinder unbedenklich, töten dafür die Läuse inklusive ihrer Eier, die Nissen, ab. Mitunter zeigen sich einige der Schmarotzer immun gegen diese Prozedur, sodass eine zweite Behandlung mit dem Nissenkamm nötig ist. Hoffmann empfiehlt, mit diesem das Haar mehrmals für circa 15 Minuten zu kämmen. Stillende Mütter, die vom Kopflausbefall betroffen sind, sollten von der Verwendung der Lösungen absehen. Für sie gibt es alternative Behandlungsmethoden.

Die chemischen Lösungen haben allerdings ihren Preis. Eine effektive Behandlung für eine vierköpfige Familie könnte so mehr als 100 Euro erfordern. Um dem Kopflausbefall vorzubeugen beziehungsweise eine Wiederkehr zu vermeiden, sollten vor allem Kinder ihre Haare schlicht und einfach etwas kürzer tragen.

P2News/unister

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