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Süßstoff der Figur zuliebe?

Foto: News-Reporter

Süßstoff sollte nur in Maßen anstelle von Zucker eingesetzt werden. Besser sind natürliche Alternativen. Vor allem bei Kindern sollte ein übermäßiger Zucker- oder Süßstoffkonsum von Anfang an vermieden werden

Noch immer glauben viele Menschen, dass sie ihrer Figur zuliebe besser auf Zucker verzichten sollten, und greifen stattdessen häufig zu Zuckeraustausch- oder Süßstoffen. Richtig ist, dass diese weniger Kalorien als Zucker enthalten. „Allerdings ist die Wirkung von Süßstoffen nicht unumstritten“, betont Anja Bettzieche, Ernährungswissenschaftlerin bei der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Manche Forscher vermuten, dass der Zuckerersatz und die verringerte Kalorienzahl den Körper verwirren, wodurch ein zusätzliches Hungergefühl ausgelöst wird. Zudem haben Produkte, bei denen Zucker durch Süßstoff oder Zuckeraustauschstoffe ersetzt wurde, meist einen höheren Fettanteil. Damit wird der Geschmacksverlust ausgeglichen.

Süßstoffe sind synthetisch hergestellte, Zuckeraustauschstoffe natürliche Ersatzstoffe für Zucker. Insbesondere Süßstoffe haben je nach Art eine zehn- bis 3.000-fach höhere Süßkraft als Zucker. Da sie keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, werden sie gerade bei der Ernährung von Diabetikern empfohlen. Auch Zuckeraustauschstoffe erhöhen den Blutzucker nicht so stark wie echter Zucker. Dennoch ist es wichtig, diese Süßmacher nur in Maßen einzusetzen. Vor allem Zuckeraustauschstoffe können bei übermäßigem Konsum abführend und entwässernd wirken. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass einige Zuckeraustauschstoffe bei häufigem Verzehr die Entwicklung von Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen fördern können.

Insbesondere bei der Ernährung von Kindern sind nach Möglichkeit zunächst natürliche Alternativen dem Süßstoff vorzuziehen. Werden bereits Kleinkindern ungesüßte Getränke oder Speisen angeboten, kann einem übermäßigen Zucker- oder Süßstoffkonsum von Anfang an aus dem Weg gegangen werden. Ungesüßte Tees oder selbst gemachter Joghurt mit frischen Früchten schmecken meist sogar besser als industriell hergestellte Produkte.

Gesüßte Getränke oder Zwischenmahlzeiten müssen bei der Tageskalorienzufuhr Berücksichtigung finden. Wer täglich mehr Kalorien zu sich nimmt, als der Körper verbrennt, nimmt nach und nach zu. Ein guter Anfang ist es, sich mit der täglichen Zuckerzufuhr kritisch auseinanderzusetzen. Dabei muss bedacht werden, dass auch in Fertiglebensmitteln und Obst Zucker oder Süßstoff enthalten ist.

News-Reporter

P2News

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2 comments

  1. In den USA ist doch Süßtoff sogar Verboten?
    Da war doch was mit Aterienverkalkung, und das sogar schon bei Kleinkindern.
    Ich verzichte seit dem ganz auf Süßstoff.
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  2. Nahrungsmittel der Zukunft!?
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