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Strafsteuer auf Bankerboni – Jeder für sich

Kein Land geht bisher so drastisch gegen überzogene Banker-Boni vor wie Großbritannien. 50 Prozent Steuern – das ist ein Wort. Vom Schneid der Briten könnten sich andere Regierungen etwas abschauen. Doch der britische Weg muss nicht der beste sein. Boni zu besteuern, macht sie unat-traktiver. Das Grundproblem, dass schnelle Erfolge durch hohe Risiken hoch prämiert werden, ist damit aber nicht aus der Welt. Die G20-Staaten waren sich einig, die Bezahlung von Bankern an langfristigem Erfolg zu bemessen. Boni sollen erst nach drei Jahren ausgezahlt werden. Deutschland plant zudem Malus-Regelungen – erfolglosen Managern soll das Gehalt nachträglich gekürzt werden. Die Briten gehen einen großen Schritt weiter, doch was, wenn ihnen kaum ein Bündnispartner folgt? Die Lehre aus der Weltfinanzkrise müsste eine andere sein. Spekulationsblasen kennen keine Staatsgrenzen. Regeln, die sie verhindern sollen, müssen global gelten. Dass Brown genau das fordert, klingt am Tag nach seinem Alleingang nicht sehr glaubwürdig. Und Merkels Erwiderung, Londons Vorstoß sei toll, aber nur für London, gibt wenig Hoffnung, dass es diesmal was wird mit der Weltwirtschaftsregierung.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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