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Strafanzeige gegen KfW-Vorstände

Die heftig umstrittene Überweisung von 350 Millionen Euro durch die KfW an die insolvente Investmentbank Lehman Brothers könnte ein strafrechtliches Nachspiel haben. Am Montag ging nach Tagesspiegel-Informationen bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main eine Strafanzeige des Berliner Rechtsanwaltes Axel Schirmack ein wegen des „Anfangsverdachts der Untreue zum Nachteil der Kreditanstalt für Wiederaufbau“. Die Strafanzeige richtet sich gegen die bereits suspendierten Vorstandsmitglieder Peter Fleischer und Detlef Leinberger – sowie „gegen Unbekannt“. „Der internen Revision der KfW kann man nicht über den Weg trauen, deshalb sollte der Vorgang extern überprüft werden“, sagte Schirmack dem Tagesspiegel. Der Anwalt hatte für Angehörige und Opfer des Attentats auf die Berliner Diskothek „LaBelle“ Entschädigungen gegen Libyen durchgesetzt. Im Fall der KfW handele er „als Steuerzahler“. „Es ist eine Ungeheuerlichkeit, mit welcher Leichtigkeit die Verantwortlichen mit fremden Geld umgegangen sind“, sagte er.

Der Tagesspiegel, P2news

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