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Störfall in Krsko

Peinlich, peinlich. Ein eher kleiner Zwischenfall offenbart ein eher großes Durch- einander in der Alarmkette. Die Informationspannen nach dem Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko machen Angst und Bange, wie denn das Krisenmanagement im Falle eines „echten“ Atomunfalls ausgesehen hätte. Die Behörden in Slowenien und die EU-Kommission in Brüssel versuchten zwar gestern, die vielen Ungereimtheiten kleinzureden. Doch es bleiben viele Fragen offen: Warum vergingen zweieinhalb Stunden, bis die slowenische Atomaufsicht die EU alarmierte? Warum wurde dieser Vorfall der niedrigsten Stufe überhaupt gemeldet? Warum informierte Brüssel die EU-Mitgliedsstaaten auch erst mit einem Zeitverzug von fast zwei Stunden? Im Zeitalter von E-Mail und Handy ist das eine beachtliche Leistung. Ganz zu schweigen von der Posse, dass die benachbarten Österreicher zunächst von einer Übung ausgingen, weil ein Beamter in Ljubljana das falsche Formular an sie abschickte.

Weser-Kurier, P2news

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