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Stiegler: Keine Entwarnung für Konjunktur

Konsolidierungspfad muss verlassen werden

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Ludwig Stiegler, widersprach in einem PHOENIX-Interview am Rande der Bundestagsdebatte zum Jahreswirtschaftsbericht den Erwartungen von Wirtschaftsminister Glos, der eine Trendwende in der Wirtschaft schon Mitte des Jahres sieht: „Ich fürchte, da ist er zu optimistisch. Wir werden Ende Januar noch einen Bericht des Internationalen Währungsfonds bekommen und der Geschäftsführer hat schon angedeutet, dass die Weltwirtschaft nach der Prognose des Währungsfonds noch schlimmer wird. Deshalb warne ich davor, zu früh schon auf Entwarnung zu setzen.“ Für den Nachtragshaushalt der Bundesregierung erwartet Stiegler ein Volumen von dreißig bis vierzig Milliarden Euro: „Wir brauchen jetzt eine staatliche Aktivität. Und natürlich ist es misslich, dass man den Konsolidierungspfad jetzt verlassen muss. Nur, wenn man jetzt an einer strengen Konsolidierung festhalten würde und nicht die automatischen Stabilisatoren wirken lassen würde, wäre der Abschwung noch wesentlich dramatischer und die Verluste noch viel größer.“

P2News

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