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Steuerprüfung warnte VW vor Journalisten-Lustreise

Der VW-Konzern hat im August 2008 etwa 30 Journalisten zu aufwändigen Besuchen der Olympischen Spiele in Peking eingeladen, obwohl die hausinterne Steuerprüfung gewarnt hatte, dass ein Großteil des Programms keinen dienstlichen Charakter habe. Das berichtet der stern. Danach hatte die Steuerprüfung des Unternehmens vorab gewarnt, dass von den Flug- und Hotelkosten nur ein Sechstel „als dienst-/beruflich“ bedingt anzusehen sei. Auf den Rest müssten die Journalisten Steuern bezahlen. Pro Person kosteten die Reisen bis zu 25.000 Euro.

VW hatte bisher behauptet, dass man „überrascht“ gewesen sei, als das Finanzamt Gifhorn im Nachhinein verlangt habe, dass die Reiseteilnehmer bis zu 17.000 Euro als geldwerten Vorteil versteuern müssten. Tatsächlich hatte die Steuerprüfung die eigene Presseabteilung aufgefordert, die Journalisten „unbedingt“ vor Abflug über den Freizeitcharakter des Trips aufzuklären. Nach den stern.de vorliegenden Unterlagen verzichtete der Konzern auf Anweisung von Sprecher Peter Thul auf eine solche Information.

Er habe geglaubt, „das kriegen wir so hin“, sagte Thul. „Ungeachtet der Stellungnahme unserer Steuerabteilung“, sei er „der festen Überzeugung“ gewesen, „dass es möglich sei, diesen hohen Steueranteil beziehungsweise geldwerten Vorteil“ nach Gesprächen mit dem Finanzamt „zu reduzieren“.

P2News

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