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Steuerbefreiung für Elektroautos als Kaufanreiz nicht ausreichend

Anlässlich des Tags der Umwelt befragte das Internet-Portal AutoScout24 seine Nutzer zur aktuellen Debatte um eine staatliche Förderung von E-Mobilität. Eine Steuerbefreiung allein überzeugt demnach die deutschen Autofahrer nicht: Sie wünschen sich vor allem einen Kaufzuschuss für Elektroautos. Von den 1.116 Teilnehmern der Online-Befragung forderten 45 Prozent eine finanzielle Unterstützung von 5.000 Euro nach französischem Vorbild.

Nissan E-Mobilität
Dass die Bundesregierung beschlossen hat, Besitzer von E-Autos zehn Jahre lang von der Kraftfahrzeugsteuer zu befreien, motiviert die meisten Teilnehmer der Umfrage nicht, sich ein Elektroauto zu kaufen. Nur für zwölf Prozent ist das Steuergeschenk Anreiz genug. An 25 Prozent prallen sämtliche Bemühungen zur Förderung der Elektromobilität sogar komplett ab; sie würden sich nie ein E-Auto zulegen.

Grundsätzlich aber ist den Deutschen nachhaltige Mobilität wichtig. Das hat die repräsentative AutoScout24-Studie „Unser Auto von morgen“ gezeigt. Hier gaben 88 Prozent der Befragten an, Wert auf ein nachhaltiges Fahrzeug zu legen, wobei nachhaltig vor allem mit einer möglichst geringen Emissionsbelastung gleichgesetzt wird. Diese wünschten sich knapp 82 Prozent.

Also alle Zeichen auf Grün? Nur, wenn Grün nicht zu teuer wird, denn die Studie „Unser Auto von morgen“ hat auch ergeben, dass ein Großteil der Deutschen nicht bereit ist, noch mehr Geld fürs Auto auszugeben. „Unsere Studie offenbart den tiefen Wunsch der Menschen nach weiterhin bezahlbarer Mobilität mit dem Auto“, erklärt Dr. Nikolas Deskovic, Geschäftsführer AutoScout24. Umso wichtiger scheint also für sie die staatliche Förderung. Das zeigen auch die Ergebnisse der aktuellen Online-Umfrage zur E-Mobilität. Nur sieben Prozent würden demnach ein E-Auto auch ohne staatliche Zuschüsse kaufen, ebenfalls nur sieben Prozent würden sich von kostenlosen Parkplätzen in der Innenstadt und nur vier Prozent von Sonderfahrspuren für E-Autos überzeugen lassen.

P2News/auto-reporter

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