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Steinbach/Granold: Genitalverstümmelung von Frauen ächten und bekämpfen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung erklären die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB sowie die zuständige Berichterstatterin im Ausschuss für Menschenrechte, Ute Granold MdB:

Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschen-rechtsverletzung. Gesundheitliche und seelische Schäden sind die Folgen, an denen die Opfer ein Leben lang leiden.

Jährlich kommen drei Millionen Mädchen und Frauen zu den weltweit etwa 140 Millionen Opfern dieser grausamen Praxis hinzu. Es gibt kaum eine Menschenrechtsverletzung, die so oft und so stark als solche gebrandmarkt wird, wie die weibliche Genitalbeschneidung. Trotz allem lebt diese barbarische Tradition fort.

Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen wird in Ländern Afrikas, in wenigen arabischen und asiatischen Ländern praktiziert. Obwohl in 17 afrikanischen Staaten die Beschneidung unter Strafe steht, ist sie grausame Wirklichkeit. Doch auch in Deutschland leben schätzungsweise 30.000 Mädchen und Frauen, die von der Verletzung ihrer Menschenrechte durch Genital-verstümmelung betroffen oder bedroht sind. Diese Menschenrechtsverletzung widerspricht Artikel 5 der Erklärungen der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Sie kann und darf nicht hingenommen werden.

Der Teufelskreis, dass Mütter, die selbst unter den Folgen ihrer eigenen Beschneidung leiden, ihre Töchter wiederum dieser grausamen Praxis aussetzen, muss durchbrochen werden.

Nur durch Aufklärung über die Folgen und das Wecken eines Bewusstseins für die eigenen sowie der Rechte der nachfolgenden Generation von Mädchen und Frauen kann diesem Verbrechen der Schleier der Tradition und der kulturellen Identität entrissen werden, hinter dem es sich versteckt.

P2News

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