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Steigende Energiepreise: Spartipps für Haushalt und Büro

Strom wird teurer. Die Preisspirale soll sich noch bis 2030 weiter drehen, prognostiziert die Europäische Union im Energiefahrplan 2050. Eine Entwicklung, die für viele ein Ansporn ist, den eigenen Energieverbrauch im Betrieb wie auch zu Hause weiter zu senken. „Das lässt sich mit einfachen Schritten erreichen und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt“, erklärt Ramona Schalek von TÜV Rheinland. Die Expertin für Energieeffizienz schätzt, dass jeder mit Verhaltensänderungen Einsparungen von bis zu 15 Prozent erreichen kann.

Großes Einsparpotenzial bietet das Raumklima. Die meisten Menschen fühlen sich bei einer Raumtemperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius wohl. Jedes Grad weniger Temperatur spart etwa sechs Prozent Energie. Sinnvoll ist auch eine technische Überprüfung der Heizung. Werden die Heizkörper nur unregelmäßig warm oder machen Geräusche, kann eine falsche Einstellung der Heizungsanlage schuld sein. Hilft das Entlüften der Heizung nicht, kann ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durch den Fachmann dafür sorgen, dass sich alle Heizkörper wieder gleichmäßig erwärmen.

Auch die Beleuchtung ist ein echter Aktivposten: LED- und Energiesparlampen sind um bis zu 80 Prozent energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen. „Mittlerweile gibt es große Fortschritte bei den Lichtfarben“, weiß die Expertin von TÜV Rheinland. Viele LED-Leuchten schaffen inzwischen eine behagliche Atmosphäre. Beim Kauf von LED sollte man neben dem Lichtstrom (auf der Verpackung in Lumen angegeben) die richtige Lichtfarbe beachten. Für den Privatgebrauch bieten sich Leuchten mit „warmweißer“ Lichtfarbe um die 2700 Kelvin an. Je nach Nutzung, etwa an Arbeitsplätzen, kann sich auch ein sachliches Licht im Spektrum um die 6000 Kelvin eignen. Grundsätzlich sollten alle elektrischen Geräte möglichst energieeffizient sein, zu erkennen am Zertifikat „Energieeffizienz geprüft“, wie es TÜV Rheinland vergibt. Denn auch für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen hat sich der Stromverbrauch durch IT-Arbeitsplätze zu einem bedeutenden Kostenfaktor entwickelt. So lässt sich z.B. durch den Verzicht auf Bildschirmschoner und durch die Energiesparfunktion der Energieverbrauch an PC-Arbeitsplätzen um mehr als 20 Prozent senken.

P2News/TÜV Rheinland AG

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