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Staublungen des 21. Jahrhunderts

Die Staublunge war die Geißel der Bergleute. Der Kohlenstaub, der die Lungen ruinierte und viele Grubenarbeiter tötete, war gut zu sehen – ganz anders als der Feinstaub in der Luft unserer Städte. Seine Partikel sind so klein, dass sie nur in Mikrometer (Millionstel Meter) gemessen werden können. Und doch: „Feinstaub ist eines der größten Umweltprobleme in Deutschland“, sagt Professor Thomas Eikmann, Direktor des Instituts für Hygiene- und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Gießen. Die winzigen mit dem Auge nicht erkennbaren Schwebstoffe dringen so tief in die Lungen ein, dass sie nicht mehr ausgeatmet werden können. Über die Lungenbläschen gelangen sie in die Blutbahn und können so überall im Körper schädliche Wirkungen entfalten. 100000 Tonnen Schwebstäube werden jährlich in Deutschland freigesetzt. Herkunft: Straßenverkehr, Kraft- und Fernheizwerke, Müllverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnungen, Landwirtschaft und Tierhaltung sowie bestimmte Industrieverfahren. Feinstaub ist schon in geringsten Konzentrationen gesundheitsschädlich. Umweltzonen verringern die Feinstaubkonzentration und damit die Belastung für den Menschen. Um Grenzüberschreitungen ganz zu vermeiden, wären jedoch strengere Mittel nötig.

P2News/apotheken-umschau.de

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