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Starker Rückgang bei Exporten und Handelsbilanz

Die deutschen Exporte sind im November stärker zurückgegangen als erwartet. Dies liegt insbesondere an dem Nachfrageeinbruch aus den EU-Ländern. Im Zuge der Rezessionsängste werden weltweit Investitionen auf Eis gelegt, was insbesondere die Investitionsgüter geprägte deutsche Wirtschaft deutlich zu spüren bekam. Als Vorbote des Weihnachtsgeschäftes nahmen die Importe von Konsumgütern insbesondere aus Asien spürbar zu. Trotz sinkender Rohölpreise stiegen deshalb die Importe aus den Staaten außerhalb der EU. Dementsprechend ist ein starker Rückgang in der Außenhandelsbilanz um fast 10 Milliarden Euro zu verzeichnen.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), in Berlin.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen zum deutschen Außenhandel bekannt gegeben. Demnach gingen die Exporte im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,8 Prozent zurück, während die Einfuhren nur um 0,9 Prozent abnahmen. Der Außenhandelsüberschuss sank von 19,4 auf 9,7 Milliarden Euro.

„Die Politik bleibt weltweit gefordert, den Märkten Vertrauen zurückzugeben, um den globalen Investitionsstau aufzulösen. Die vielerorts angekündigten Konjunkturprogramme sind ein wichtiger Beitrag dazu“, so Börner abschließend.

P2News

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