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SPD-Landeschefin Kraft will Vermögenssteuer wieder einführen

Die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Hannelore Kraft, will die Mittelschicht steuerlich spürbar entlasten und dies unter anderem durch eine ausgeweitete Berechnungsgrundlage der „Reichensteuer“ gegenfinanzieren. In einem Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat die Politikerin bekräftigt, die steuerliche Entlastung der Mittelschicht könne durch eine Abflachung der Progressionskurve erreicht werden. Als weitere Maßnahme zu einer Gegenfinanzierung nennt Kraft eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer: „Darüber muss man ernsthaft nachdenken.“ Im SPD-Präsidium in Berlin werde sie dafür kämpfen. Im Gegensatz zu den jüngsten Steuer-Versprechen der CSU bestehe sie allerdings „auf einer soliden Gegenfinanzierung“, denn „wir bauen kein Wolkenkuckucksheim“. Kraft will dazu Möglichkeiten beim weiteren Abbau von Subventionen prüfen lassen. Das Ziel sei klar: „Die Mittelschicht braucht mehr Geld in der Tasche“, so Kraft.

Kölner Stadt-Anzeiger

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