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Sparquote der Deutschen bleibt hoch

Die Sparquote ist verglichen mit den Nachbarländern relativ hoch und hat sich auch in den vergangenen Jahren kaum geändert. Das ist aus unserer Sicht sehr erfreulich, weil es ja viele Gründe gibt, für die Zukunft vorzusorgen. Die Bundesbürger sich offenbar bewusst sind, dass das eine hohe Priorität haben muss.

Und so kommen Summen zu Tage, die uns NICHT-Experten erst einmal ganz schwindlig werden lassen: Die Deutschen haben insgesamt rund 9,8 Billionen Euro auf der hohen Kante. Immobilien, Bargeld, Lebensversicherungen und Wertpapiere. Und dabei ist es längst nicht mehr nur das so genannte Vorsichtssparen, dass uns Deutsche dazu bringt, Geld zur Seite zu legen. Nachdem sich die Wirtschaft erholt und Arbeitslosenzahlen gesunken sind, haben auch die unteren Einkommensgruppen wieder mehr Spielraum fürs Sparen. Und das ist gut so:

Nun, zum Sparen gibt es überhaupt keine Alternative. Das wissen wir ja. Aufgrund der Demographie sind die Alterssicherungssysteme unter starkem Anpassungsdruck. Die Renten, die wir in der nächsten Zeit erhalten werden, werden noch etwas schmaler ausfallen, als sie es im Moment schon tun. Deswegen ist es unbedingt notwendig, auch privat noch etwas zur Sicherung des Lebensstandards im Alter anzusparen und dabei ist die Sparquote in Deutschland als ausreichend einzuschätzen. Aber keinesfalls als zu hoch.

Und auch das hat die BVR Studie ergeben: Während auf der einen Seite gespart wird, werden auf der anderen Seite weniger Schulden gemacht. 2009 hat sich die durchschnittliche Verschuldung pro Haushalt leicht verringert. 38 000 Euro sind der niedrigste Stand seit 15 Jahren. Auch das sind Aussichten, die gesamtwirtschaftlich Mut machen. Gute Nachrichten also zum Weltspartag 2010.

P2News/BVR

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