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Sonnenbaden für die Gesundheit

Spätestens wenn die Frühlingssonne die ersten warmen Strahlen zur Ende schickt, sind die Schlagzeilen wieder voller Warnungen vor dem Sonnenlicht und Ermahnungen zu hohem Sonnenschutz. Dabei wissen viele Menschen gar nicht, dass während des Sonnenbadens in ihrer Haut ein wichtiges Hormon gebildet wird, das sie dringend brauchen und praktisch nur während der warmen Jahreszeit – eben mithilfe der Sonne – produzieren können.

Wir benötigen das „Sonnenhormon“ Vitamin D nicht nur für unsere Knochen, also zum Beispiel gegen Rachitis bei Kleinkindern und Osteoporose bei alten Menschen, sondern überall im Körper. Fehlt es oder ist es nicht ausreichend vorhanden, funktionieren einige Organe nur eingeschränkt, was dann der Entstehung chronischer Krankheiten Vorschub leistet. Dazu zählt Diabetes genauso wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie zahlreiche Nervenerkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose; mithilfe von Vitamin D kann jedoch wirksam vorgebeugt werden. Und – was angesichts der diversen Meldungen der letzten Jahre kaum zu glauben ist – die Sonne hilft sogar gegen Krebs: „Das Sonnenhormon wirkt vorbeugend beziehungsweise hemmend bei zahlreichen Tumorerkrankungen, selbst bei bösartigen Brust- und Darmtumoren“, erläutert der Präventionsmediziner und Vitamin-D-Experte Prof. Dr. Jörg Spitz.

Natürlich kann niemand bestreiten, dass eine übermäßige Sonnenexposition zu schweren Hautschäden führen kann. Doch wie bei fast allem gilt auch hier die antike Weisheit „Nil nimis! Nichts im Übermaß!“ Letzteres gilt jedoch auch für den Sonnenschutz. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es nicht förderlich, sich dem lebensspendenden Sonnenlicht nur gänzlich verhüllt oder unter dicken Schichten von Sunblockern auszusetzen.

Übrigens würde uns selbst die banale Grippe in den Wintermonaten nicht so quälen, wenn wir genügend Vitamin D hätten. Dies wurde erst kürzlich in Japan eindrucksvoll an einer Gruppe von Schulkindern gezeigt, die in den Wintermonaten künstliches Vitamin D bekamen und nur halb so häufig an Grippe erkrankten wie ihre Klassenkameraden. Um diese neuen Erkenntnisse zunächst einmal den Angehörigen der Heilberufe zu vermitteln, wird Anfang April in Berlin eine ganztägige Konferenz über Vitamin D mit 20 Referenten aus aller Welt abgehalten, unter der Federführung von Prof. Dr. Jörg Spitz. Der renommierte Mediziner hat kürzlich den Ratgeber „Krebszellen mögen keine Sonne“ veröffentlicht, in dem alle aktuellen Informationen und Empfehlungen zum Sonnenhormon gut verständlich dargestellt sind. Außerdem zeigt der Autor, wie Vitamin D in ein umfassendes und ganzheitliches Konzept für eine gesunde Lebensführung hineinpasst.

P2News/Mankau Verlag GmbH

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Ein Kommentar

  1. Ohne Frage ein interessanter Beitrag.
    ABER: Vitamin D wird nicht nur „während der warmen Jahreszeit“ gebildet – die Sonne scheint doch schließlich auch im Winter 😉

    Für eine gute Vitamin D-Aktivierung werden mindestens 30 min Bewegung an der frischen Luft empfohlen.

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