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Solarbranche fürchtet um ihre Arbeitsplätze

Die für 2009 geplante Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) könnte für die deutsche Solarbranche schwere Folgen haben. In der Branche wird befürchtet, dass mehrere tausend Beschäftigte ihre Arbeit verlieren könnten. „Die 20.000 Beschäftigten im Handwerk wären von einem abrupten Einschnitt zuerst betroffen“, sagte Carsten Körnig vom Bundesverband der Solarwirtschaft, der die Interessen von 600 deutschen Solarunternehmen vertritt, dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Hermann Iding, Sprecher der Aleo Solar AG, befürchtet ein „Installateurssterben“, sollte die Bundesregierung sich für starke Subventionskürzungen entscheiden. Das Bundesumweltministerium erwägt eine Kürzung der Vergütungen für Solarstrom in drei Schritten. Der Bundestag will Anfang Juni über die Novellierung des EEG entscheiden. Momentan sind insgesamt rund 42.000 Menschen in der Photovoltaik-Industrie beschäftigt, bis zum Ende des Jahrzehnts könnten es laut einem kürzlich veröffentlichten Gutachten des Bundesverbandes Solarwirtschaft 54.000 sein.

Der Tagesspiegel

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