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So kommen Kinder auf den Geschmack

Damit Kinder lernen, dass nicht nur Süßes schmeckt, ist es von klein auf wichtig, sie langsam an verschiedene Geschmacksrichtungen zu gewöhnen

Babys schmecken viel mehr und viel feiner, als man glaubt. Schon im Mutterleib haben sich alle Geschmacksknospen entwickelt. Nach der Geburt trinkt das Baby zunächst nur süße Milch. Somit ist die Geschmacksvorliebe „süß“ dem Menschen bereits in die Wiege gelegt. Alles Salzige, Saure oder Bittere lehnen Babys ab. Ein gut entwickelter Geschmackssinn ist allerdings die beste Gewähr für eine gesunde Ernährung. Damit Kinder lernen, dass nicht nur Süßes schmeckt, ist es von klein auf wichtig, sie langsam an verschiedene Geschmacksrichtungen zu gewöhnen. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, wie´s am besten geht.

Gegen Ende des ersten Lebensjahres kann man damit beginnen, den Speiseplan einfallsreicher zu gestalten. Geeignet sind zum Beispiel Kartoffeln als Brei, gebacken oder geschält, Apfelscheiben oder Apfelmus, Karotten und Gurken in Stangen geschnitten mit einem Dip aus Joghurt und Kräutern. Eine ausgewogene, frisch zubereitete Ernährung ist wichtig, um den Geschmackssinn zu trainieren. Anstelle von Süßigkeiten Alternativen wie Rosinen, Süßkirschen oder Trockenobst anbieten. Grundsätzlich gilt: Häufiges Probieren macht langsam mit neuen Geschmacksrichtungen vertraut. Es lohnt sich also, Kindern verschiedene Speisen immer wieder anzubieten und sie zum Kosten zu ermuntern, auch wenn sie nicht vom ersten Versuch an akzeptiert wurden. Außerdem spielt die Optik beim Essen eine große Rolle: Ein bunter Obst- oder Gemüseteller in Form einer Sonne oder eines lustigen Gesichts schmeckt auch kleinen Naschkatzen.

Eltern sollten frühzeitig eine positive Verbindung zur Ernährung schaffen. Wenn das Kind beispielsweise seinen Salat selbst aussät oder Tomaten pflanzt, wird es auch gespannt darauf sein, das Ganze zu probieren. Auch die Mithilfe beim Zubereiten von Speisen kann so manches Kind auf den Geschmack bringen. Und: Kinder lernen von ihren Eltern durch Beobachtung. Erwachsene sollten den Kleinen in puncto gesunde Ernährung also stets ein gutes Vorbild sein.

News-Reporter

P2News

(Foto: Techniker Krankenkasse/News-Reporter)
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