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Skoda Praktik – Tradition: Skoda Nutzfahrzeuge haben Tradition

Škoda Nutzfahrzeuge haben Tradition

Mit dem Praktik bewegt sich Škoda Auto auf bekanntem Terrain. Aus Tradition ist die tschechische Marke stets auf dem Nutzfahrzeugmarkt präsent – in früheren Jahren teils mit schweren Lastwagen und landwirtschaftlichen Traktoren. Aber schon das erste in Mladá Boleslav gebaute Automobil, die Voiturette Typ A aus dem Jahr 1905, wurde in einer Version als Lieferwagen für die Post gefertigt. Der Nachfolger, der Typ B, wurde gleich von Anfang an in einer Nutzfahrzeug-Variante angeboten. Urahn des Škoda Praktik ist aber der im Februar 1934 vorgestellte Škoda Popular. Vom Erfolgsmodell gab es neben zahlreichen Personenwagen vom Viertürer bis zum sportlichen Roadster erstmals in der Škoda Geschichte auch einen geschlossenen Lieferwagen für Firmen, Händler und Handwerker. Der erfolgreiche tschechische Schuhfabrikant Bata – 1930 zum Weltmarktführer aufgestiegen – stellte in den 1930er Jahren eine Flotte von 50 dieser praktischen Transporter in seine Dienste.

Der Popular erwies sich als sparsames und zuverlässiges Fahrzeug mit einigen technischen Neuerungen: Transaxle-Getriebe (weltweit erstmals in einem Großserienfahrzeug), Zentralrohrrahmen, Einzelradaufhängung vorn und Motorlagerung auf Gummiblöcken für einen ruhigen Lauf. Auch der tschechische Automobilclub setzte zahlreiche Popular Lieferwagen in seinem technischen Dienst ein, um liegengebliebenen Fahrzeugen aller Marken Pannenhilfe leisten zu können. Die Laufbahn des Bestsellers Popular reichte bis 1946, als die Tradition mit dem ersten Nachkriegsmodell 1101 fortgeführt wurde.

In der jüngeren Vergangenheit entwickelte Škoda Auto Lieferwagen auf Basis der Modelle Favorit/Forman und dem Felicia/Felicia Combi. Diese wurden jedoch nicht in Deutschland angeboten. Eher in der Erinnerung geblieben sind zumindest in West-Europa die Aufsehen erregenden Pick-Up-Modelle des Felicia. Der flotte Kleinlastwagen war ein Blickfang in einem Markt, in dem Pritschenwagen anders als in Amerika, Asien und Afrika eine eher unbedeutende Rolle spielen.

Produziert wird der neue Praktik im Škoda Werk Kvasiny. Die traditionsreiche Fertigungsstätte 150 Kilometer östlich von Prag wird von der Marke seit 1947 für die Herstellung von Automobilen genutzt. Seit den 1920er Jahren entstanden hier Fahrzeuge der Marke Jawa. 1947 startete in Kvasiny die Fertigung des Škoda Superb. In den fünfziger Jahren wurden Kleinserien des Roadsters 1101 sowie der Škoda 1200 gebaut. Ab 1959 rollte das beliebte Felicia Cabriolet von den Bändern, ab 1961 der 54.000 mal gebaute Octavia Combi. Ab dem Jahr 1970 stand Kvasiny ganz im Zeichen des sportlichen 2+2-Sitzers 110 R Coupé.

Nach der grundlegenden Erneuerung der Gebäude und der kompletten Umstellung der Produktion begann man 2002 in Kvasiny mit der Fertigung des Škoda Superb. In Zukunft teilen sich drei ebenso unterschiedliche wie außergewöhnliche Škoda Modelle den Ort ihrer Entstehung: das Spitzenmodell mit den klassischen Formen und einem traditionsreichen Namen sowie der Roomster und der Praktik.

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