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Single-Wohnen: Die Freiheit nehm´ ich mir

Die deutschen Haushalte werden immer kleiner: In Großstädten wie Hamburg oder Berlin besteht mehr als die Hälfte von ihnen nur noch aus einer Person. Der Wohnungsmarkt hat den Trend erkannt und antwortet mit kreativen Konzepten. Die Gründe für den Anstieg der Einpersonenhaushalte sind vielfältig: Die Zahl der Geburten geht zurück, die Lebenserwartung steigt, geheiratet wird in Deutschland immer seltener, gleichzeitig steigt die Scheidungsrate. Partnerschaften mit getrennter Haushaltsführung nehmen als Antwort auf die sich verändernde Arbeitsmarktsituation zu. Immer mehr Menschen wählen das Single-Wohnen auf Zeit, um dann die Wochenenden mit ihren Familien zu verbringen.

Knapp die Hälfte aller „Alleinlebender“ sind Überzeugungstäter. Und sie möchten ihren Lebensstil auch beibehalten: Laut einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse wollen 47 Prozent der Befragten, die heute alleine leben, auch in zehn Jahren noch in einem Single-Haushalt wohnen. Rund 21 Prozent planen, in zehn Jahren zusammen mit einem Partner zu leben, lediglich zwölf Prozent wollen eine Familie gründen. Single-Wohnen entwickelt sich somit zunehmend von einer Übergangsphase in jungen Jahren zu einer dauerhaften Lebensform, die sich bis ins hohe Alter fortsetzt. Bereits heute gehören 41 Prozent der Einpersonenhaushalte der Altersklasse 60plus an. Auch in der mittleren Altersschicht der 25- bis 60-Jährigen wachsen die Single-Haushalte.

Dies stellt völlig neue Anforderungen an die Wohnräume und das Wohnumfeld der „neuen Singles“. Ein junger Mensch in der Ausbildung gibt sich in der Regel mit einer günstigen Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnung bis circa 50 qm zufrieden. Anders als ein Alleinlebender, der fest im Berufsleben steht oder eine solide Rente bezieht: „Gefragt sind großzügige Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen, die sich flexibel nutzen lassen. Durch eine günstige Raumaufteilung kann hier zeitweilig auch ein Partner leben oder ein Arbeitsbereich eingerichtet werden“, erläutert Iris Laduch von der BHW Bausparkasse den Trend. Besonders gefragt sind Wohnräume, die sich nachträglich unterteilen lassen, wenn sich die Wohnbedürfnisse ändern. Da Alleinlebende weniger separate Zimmer benötigen, kann der Wohnraum offener und freizügiger gestaltet werden. „Hier kommt der barrierefreien Wohnraumgestaltung, z. B. durch ein ebenerdiges Bad oder einen Lift im Treppenhaus, eine immer größere Bedeutung zu“, so die BHW-Expertin. Interessant für Singles, die einen engen nachbarschaftlichen Kontakt im alltäglichen Wohnumfeld wünschen, sind gemeinschaftliche Wohnprojekte. Sie bieten einen privaten, abgeschlossenen Wohnbereich und gleichzeitig die Sicherheit und Vertrautheit der Gemeinschaft.

P2News/News-Reporter

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