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Singhammer: Experten fordern Änderung bei Spätabtreibung

Anlässlich der Anhörung zur Gruppeninitiative „Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes“ erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB:

Die Expertenanhörung am Montag hat deutlich gemacht, dass eine gesetzliche Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes dringend notwendig ist, um schwangeren Frauen zu helfen und Leben zu schützen.

Die Fachleute bestätigten, dass

– gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht, weil Schwangere, die sich in besonderen Belastungssituationen befinden, welche zum Abbruch einer späten Schwangerschaft führen können, derzeit nicht immer ausreichend beraten werden.

– wenn festgestellt wird, dass das ungeborene Kind behindert ist, der Arzt unter Hinzuziehung von spezialisierten Fachärzten die Schwangere medizinisch und psychosozial beraten sollte.

– es wichtig ist, dass Ärzte auch Schwangere medizinisch und psychisch beraten, bei denen – unabhängig von der Gesundheit des Kindes – ein Schwangerschaftsabbruch aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung der Frau (z.B. Depression, verdrängte Schwangerschaft) in Erwägung gezogen wird.

– der Arzt auf psychosoziale Beratungsmöglichkeiten hinweisen und auf Wunsch auch dorthin vermitteln sollte.

– die statistische Erfassung der späten Schwangerschaftsabbrüche derzeit sicher nicht stimmt und die Verbesserung der Statistik verfassungsrechtlich geboten ist.

– der Gesetzentwurf zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes die Anonymität der Frau und ihrer Familie gewährleistet.

– die Mindestbedenkzeit von drei Tagen wichtig ist, damit die Schwangere nicht im Schockzustand eine Entscheidung trifft.

– eine gesetzliche Regelung daher unbedingt notwendig und verfassungsrechtlich geboten ist. Untergesetzliche Regelungen allein sind nicht ausreichend und nur zusätzlich zu einer Gesetzesänderung sinnvoll.

P2News

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