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Sicherheitsmaßnahmen gegen Web-Bedrohungen sind mangelhaft

Wie die Webroot-Studie zeigt, wird inzwischen 85 Prozent aller Malware online verbreitet. Trotzdem schützen sich Unternehmen nicht ausreichend vor Web-Viren, Spyware und fehlerhaftem Verhalten der Mitarbeiter, das zu Sicherheitsverletzungen, zum Verlust von urheberrechtlich geschütztem Material und zur Preisgabe vertraulicher Daten führen kann.

„Zwar treffen Unternehmen Vorkehrungen, um sich vor den Gefahren des E-Mail-Verkehrs zu schützen, doch haben sie sich noch nicht auf die Web-Bedrohungen eingestellt, die durch die Internetnutzung der Mitarbeiter entstehen“, erklärt Mike Irwin, COO von Webroot. „Wir haben festgestellt, dass die Malware aus dem Web in 2007 um mehr als 500 Prozent zugenommen hat, weil die Cyberkriminellen neue Wege gefunden haben, um die Angestellten und mobilen Mitarbeiter von Unternehmen über persönliche Webmail-Konten, Social-Networking-Websites und andere Web 2.0-Anwendungen anzugreifen. In der heutigen Bedrohungslandschaft müssen Unternehmen eine Web-Sicherheitslösung einsetzen, die eine zusätzliche ‚In-the-Cloud‘-Schutzschicht schafft.“

Unternehmen sind heute auf Webanwendungen angewiesen, um Aufgaben wie Kundensupport, Recherchen oder Anzeigenkampagnen durchzuführen, doch viele IT-Verantwortlichen haben die Web-2.0-Welt oder die dadurch entstandenen Risiken noch nicht ausreichend im Blick. Nur 15 Prozent der von Webroot befragten Unternehmen erklärten, dass sie Richtlinien zur Internetnutzung konsequent durchsetzen, um auf diese Weise ihre Risikoanfälligkeit zu vermindern. Wie Branchenuntersuchungen zeigen, gestatten 49 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern uneingeschränkten Zugang zu Social-Networking-Websites, die ihre Inhalte nicht auf Malware überprüfen. Außerdem verlassen sich mehr als 85 Prozent aller Unternehmen weiterhin ausschließlich auf desktop-basierte Sicherheitslösungen, die den eingehenden Web-Datenverkehr nicht nach Malware scannen.

„Mitarbeiter und Unternehmen greifen regelmäßig auf Blogs, Wikis und andere Online-Informationsquellen zurück, die für Hacker und Infektionen besonders anfällig sind, weil ihre Inhalte nicht nur aus einer einzigen, vertrauenswürdigen Quelle stammen, sondern von zahlreichen anonymen Mitwirkenden“, führte Irwin weiter aus. „Die IT-Experten der Unternehmen beginnen jedoch gerade erst, ein Bewusstsein für diese Gefahren zu entwickeln. Fast 30 Prozent aller von uns befragten IT-Entscheidungsträger konnten nicht sagen, ob ihr Unternehmen oder ihre Mitarbeiter Web 2.0-Anwendungen nutzen. Um die Sicherheit zu verbessern, müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter schulen und geeignete Technologien einsetzen, die die Webaktivitäten überwachen und steuern und so die Risiken minimieren.“

Webroot, P2news

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