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Shwayze mit Buzzin

Malibu. Jener Küstenort, an dem ein Matthew McConaughey seine Muskeln vor diversen „Paparazzi“ im grellen Sonnenlicht spielen lässt. Wo Courtney Cox und ihr Ehemann David Arquette erst kürzlich ihr Anwesen an Frank McCourt, den Besitzer der Los Angeles Dodgers, verkauft haben – und zwar für bescheidene 30 Millionen Dollar. Malibu ist der Ort, an dem Julia Roberts eine umweltfreundliche Villa für etliche Millionen errichten ließ, um damit ein Statement gegen den Klimawandel zu machen. Und es ist auch der Ort, wo Cher, Jennifer Aniston und Mel Gibson residieren. Sie alle haben dieselbe Vorwahl (310) wie Shwayze – nur stammt der im Gegensatz zu ihnen aus einem Trailerpark, sprich: Seine vier Wände standen lange Zeit auf billigen Reifen.

Nun sind derartige Wohnwagenplätze in Malibu nicht wirklich mit der Detroiter „8 Mile Road“ (bekannt durch Eminem) vergleichbar. Etwas besser sieht’s hier schon aus. Trotzdem liegen auch hier Welten zwischen einem Trailerpark und der „Welt der Schönen und Reichen“. Wie dem auch sei: Shwayze hat sich nie beschwert.

„Wenn du mich fragst, war es der coolste Wohnwagen aller Zeiten“, sagt der 22-jährige Protegé von Cisco Adler, seines Zeichens Teil der Hollywood-Prominenz und Frontmann der Band Whitestarr. Zwar ist Adler selbst ein Rocker, doch hat er sich als Produzent für die Singles „Jane Fonda“ und „Mr. Right“ von Mickey Avalon auch in HipHop-Kreisen bereits einen Namen gemacht. Bedenkt man diese Tatsache und kombiniert sie mit einem Streifen, bei dem Ciscos Vater Lou Adler Regie geführt hat – die Rede ist vom Cheech & Chong-Klassiker „Viel Rauch um Nichts“ –, dann bekommt man eine ungefähre Idee davon, um was für einen organischen Nebel es sich bei Shwayzes Sound handeln könnte…

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Indem er entspannte Melodien, ausgelassene HipHop-Rhythmen und Akustikgitarren zu einem einzigartigen Mix verschnürt, entwirft Shwayze auf seinem gleichnamigen Debütalbum (Suretone/Geffen Records) eine klangliche Szenerie, in der die Strandpartys niemals enden wollen; wo die Wellen bis spät in die Nacht hinein das Treiben am Strand begleiten – ein Treiben, bei dem passend zu den anrollenden Wellen auch Blättchen und Rauchwaren gerollt werden. Cisco Adler stand dem Newcomer während der gesamten Aufnahmephase als Co-Autor zur Seite, darüber hinaus hat er die LP auch produziert und Background-Vocals beigesteuert.

Auf „Buzzin’“ treffen Ciscos Roots-Rock-Sound und sein Gesang auf Shwayzes ultracoole Rap-Vocals. „Das ist der neue Sound der Westküste“, setzt der Rapper an. „Wir nennen das California Chill, Stoner Musik von der Westküste.“ Noch ein Beispiel gefällig? Nehmen wir „Don’t Be Shy“. „Das Stück handelt von Malibu und davon, dass der Sommer hier niemals endet. Cisco hat sich die Hook des Stücks ausgedacht und das `Da-don-don, da-don-don-don’t be shy´. Ich hab dazu die Strophen geschrieben, die von ein paar Mädels handeln, auf die ich damals scharf war. Der Song handelt von dem Wunsch, dass der Sommer zurückkommt. Vom Warten auf die Sonne, auf die Tage, die man von morgens bis abends am Strand verbringt.“

„Ich habe ein eigenes Studio in meinem Haus, dadurch konnten wir so loslegen“, berichtet Adler. „Meistens hatte ich schon einen Beat fertig, oder ich produzierte kurzerhand einen oder einen ganzen Song, und dann haben wir zusammen daran gearbeitet. Eigentlich gab es dabei keine Regeln. Fast immer hatte eine Party am Vorabend stattgefunden, von der man sich thematisch inspirieren lassen konnte, und dann sind wir am nächsten Morgen aufgestanden und haben einen Song darüber gemacht. Von dem Deal mit Suretone/Geffen war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht die Rede, und uns war das auch alles egal. Wir haben einfach nur Musik gemacht, das, worauf wir Lust hatten – und ganz beiläufig haben wir dabei einen neuen Künstler kreiert.“

„Das war der perfekte Sommer“, berichtet auch Shwayze, dessen Künstlername aus gutem Grund an den Nachnamen von Patrick Swayze erinnert. „Ich war Single, Cisco war Single, und wir haben einfach nur Partys gefeiert – im Pool, am Strand, wir haben uns überall mit den Mädels amüsiert. Das war das zentrale Thema unserer Songs.“

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Als, wie er sagt, das „einzige farbige Kid in Malibu“, wuchs Shwayze (bürgerlich Aaron Smith) bei seinen Großeltern auf. Trotz diverser Anläufe in unzähligen Jobs („Selbst bei Starbucks war ich!“) stellte sich schon bald heraus, dass er sein Geld am besten bei seinem Opa, einem Handwerker, verdienen konnte. „Alle anderen hatten früher oder später die Nase voll von mir, insofern blieb mir nur eine Wahl: Ich musste für meinen Opa arbeiten und ihm dabei helfen, Türen und Fenster einzubauen. Manchmal haben wir auch bei älteren Damen die Glühbirnen gewechselt…“

Doch all das sollte sich in einer schicksalhaften Nacht im Jahr 2005 ändern, als Shwayze im Malibu Inn, einer kleinen Konzerthalle, auf die Bühne sprang – und Whitestarr am selben Abend als Headliner auftraten. Zwar war die Vorband eigentlich noch längst nicht fertig, doch sprang Shwayze, damals noch ein Teenager, kurzerhand aufs Podest und gab seine Freestyles zum Besten. „Sie wollten mich natürlich sofort von der Bühne zerren“, berichtet er, „aber ich kannte Alex Orbison, den Schlagzeuger von Whitestarr. Also setzte sich Orbie an sein Instrument und spielte einen Beat. Und ich rappte los: `I’m the only black kid in Malibu…´ –, und schon war das Publikum vollkommen aus dem Häuschen. Als ich nach rechts schaute, sah ich Cisco am Bühnenrand stehen. An dem Abend sind wir uns zum ersten Mal über den Weg gelaufen.“

„Ich wusste sofort, dass er wahnsinnig talentiert ist und die nötige Ausstrahlung hat, also trafen wir uns ab dem Abend öfter mal“, erinnert sich Adler zurück. „Ich brauche immer etwas länger, bis ich mit jemandem ins Studio gehe. Doch Shwayze hat regelrecht darum gebettelt. Immer und immer wieder fragte er nach einer Session. Schließlich gab ich ihm mein Okay. Dann kam er vorbei und so kamen die Dinge ins Rollen. Wir begannen mit der Arbeit und alles lief wie am Schnürchen.“

„Allerdings hatte das damals keineswegs höchste Priorität“, erklärt Shwayze. „Ich saß einfach nur rum und wartete, bis er mal wieder Zeit hatte. Ich hab echt viel abgehangen, ein wenig Klavier oder Gitarre gespielt – so was eben. Und dann kam er irgendwann an: `Hey, willst du einen Track aufnehmen?´ Und natürlich wollte ich! Und wie! So war ich damals drauf. Erst dachte ich, dass ich vielleicht zu frech war, aber für ihn war das alles kein Problem. Ich glaube, er mochte es sogar, wie hartnäckig ich war.“

Auf „Don’t Be Shy“ berichtet Shwayze schließlich davon, dass sich diese Hartnäckigkeit schon jetzt bezahlt gemacht hat: „I’m just a kid livin’ the dream…“

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Shwayze veröffentlicht am: 29.08.2008 Ihre Single: „Buzzin
und ab dem: 26.09.2008 ist Ihr Album: „Shwayze“ im Handel erhältlich.

Viel Spass beim Reinhören dieses Songs.

Shwayze,

mit:

„Buzzin“  „Buzzin“

(bei YouTube)

Eure Musikredaktion

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