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Servicewüste Internet

Trotz verbesserter Infrastruktur und sinkender Preise sind noch immer knapp 60 Prozent der DSL-Kunden unzufrieden mit dem Service ihres Internetanbieters. So lautet das Ergebnis der aktuellen Umfrage von computerbild.de. Von Januar bis einschließlich Dezember 2010 hatten rund 5.300 Nutzer beim computerbild.de-Service „Wie-ist-meine-IP.de“ ihre Erlebnisse mit DSL- und Kabel-Providern geschildert und regionale sowie überregionale Anbieter bewertet. Kriterien waren unter anderem Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis der DSL-Produkte.

Die Bilanz: Nicht einmal die Hälfte der Befragten würde ihren Internet-Provider weiterempfehlen. Die Note „ausreichend“ erhielten sechs DSL-Anbieter, weitere sechs schnitten mit „befriedigend“ ab, nur zwei verdienten sich die Note „gut“. Zwei von vierzehn Unternehmen verbesserten ihre Gesamtnote, elf wurden schlechter bewertet.

Beliebtester Provider ist der regionale Anbieter Net Cologne (Nordrhein-Westfalen), der den Vorjahresbesten Unitymedia (Nordrhein-Westfalen und Hessen) auf Platz 2 verwiesen hat. M-Net (Bayern) rangiert mit der Gesamtnote 2,7 auf dem dritten Platz. Überregionaler Spitzenreiter 2010 ist die Telekom auf Platz 4. Trotz leicht verschlechterter Gesamtnote stieg das Unternehmen um fünf Ränge und verdrängte O2, den beliebtesten überregionalen Anbieter 2009, auf Platz 6. Schlusslicht Versatel erhielt mit einer Ausnahme nur ausreichende Wertungen. Alle Ergebnisse im Überblick: www.computerbild.de/dslumfrage

Schlechte Noten hagelte es für den Kundenservice vieler DSL-Anbieter. Oft wurden fehlendes Fachwissen, Schlampigkeit, Unfreundlichkeit und teure Sonderrufnummern bemängelt. Nur 40 Prozent der Nutzer sind mit der Hotline ihres Anbieters zufrieden. Einige Provider kämpfen mit einer Service-Offensive gegen ein schlechtes Image an: So erstattet etwa Alice seinen Kunden bei „nicht reibungsloser Erledigung von Neuanschlüssen und Bearbeitung von Entstörungen“ die Grundgebühr.

„Zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit haben viele Anbieter ihre Preise drastisch gesenkt“, so Christian Bigge, Chefredakteur von computerbild.de. „Das darf aber nicht auf Kosten der Servicequalität geschehen. Wir beobachten weiterhin den Markt sehr genau, um unseren Usern die Provider-Auswahl zu erleichtern.“

P2News/COMPUTER BILD-Gruppe

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