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Seltenes Phänomen: Wartezeiten beim Autokauf

Gut für die Wirtschaft, ärgerlich für den Autokäufer: Bis zu sechs Monate können Autokäufer in Deutschland derzeit unter Umständen auf ihr neues Fahrzeug warten. Das ergab ein Test des Branchenmagazins „ams“. Grund für diese Verzögerung ist die weltweit kräftig angestiegene Nachfrage nach Automobilen. Praktisch alle Hersteller hätten derzeit mit langen Lieferzeiten zu kämpfen, wie die Recherchen ergaben. Daran haben auch verkürzte Werksferien und Extraschichten in der Produktion nichts geändert.

So müssen beispielsweise Käufer eines Audi A3 Diesel drei bis vier Monate auf die Lieferung warten, vier bis sechs Monate dauert die Auslieferung eines A4 Avant TDI, der A6 Avant TDI kommt nach vier Monaten. Auch bei VW sind es vor allem Dieselversionen, die längere Lieferfristen haben. Beim Golf-Diesel sind es bis zu vier Monate. Gleiches gilt für den Diesel-Polo.

Bei BMW warten Käufer des Fünfer Touring zwischen acht und 16 Wochen auf ihr Fahrzeug, beim Dreier sind es vier bis zehn Wochen. Ähnlich die Situation beim Stuttgarter Autobauer Mercedes. Je nach Dieselmotorisierung muss sich der C-Klasse-Käufer zwölf bis 16 Wochen gedulden; bei der stark nachgefragten E-Klasse sind es dem Magazin zufolge zwei Monate.

In Köln bei Ford wird fieberhaft an Benzinern gearbeitet. Ein Focus mit Benzin-Antrieb beispielsweise läuft erst vier bis acht Wochen nach Vertragsschluss vom Band, beim Diesel-Mondeo sind es drei bis vier Monate. Starke Nachfrage auch bei Opel. Käufer von Astra- und Insignia-Diesel müssen sich zwei bis vier Monate bzw. acht bis zehn Wochen in Geduld fassen.

P2News/Auto-Reporter

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