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Schwan bereit zu TV-Duell mit Köhler

Wenn Bundespräsident Horst Köhler dazu bereit ist, wird es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik vor der Wahl zum höchsten Staatsamt zu einem TV-Duell kommen. SPD-Kandidatin Gesine Schwan ist dazu bereit. In einem Interview mit stern.de, der Online-Ausgabe des Hamburger Magazins stern, sagte Schwan auf die Frage, wie sie zu einem solchen Duell mit Köhler nach amerikanischem Vorbild stehe: „Wenn er zustimmt – an mir soll es nicht liegen.“

Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise übte Gesinde Schwan massive Kritik an den deutschen Managern. „Zum Beispiel übersteigen die erfolgsabhängigen Boni für Manager oft deren Grundgehalt. So etwa reizt zu egoistischem, kurzatmigem Verhalten, das nicht dem Wohl des Gesamtunternehmens dient.“ Aus ihrer Sicht verletzt die Höhe der Manager-Gehälter das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit. Schwan zu stern.de : „Ein Josef Ackermann kann nicht tausendmal mehr und besser arbeiten als andere, aber er verdient tausendmal mehr als andere.“

Die Politik-Professorin sieht die Soziale Marktwirtschaft in einer Legitimationskrise. „Das Soziale der sozialen Marktwirtschaft ist zunehmend weg gebrochen.“ Die Kräfteverteilung zwischen Kapital und Arbeit sei nicht mehr gerecht. „Wenn die Gier in einem System alles überlagert, müssen wir nicht die Gier angucken, sondern das System“, sagte sie dem Online-Magazin. Schwan schlägt eine Präzisierung des Aktiengesetzes in dem Sinne vor, „dass dort die Gemeinwohlverpflichtung der Unternehmen wieder klar zum Ausdruck kommt.“

stern, P2news

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