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Schwachstellen im deutschen Gesundheitswesen

„Die deutschen Krankenhäuser arbeiten in den Strukturen von gestern, in den Organisationsformen von vorgestern und mit einer Medizin, die sie auf morgen oder übermorgen ausrichten möchten. Das passt nicht“, kritisiert Dr. Christoph Lohfert im Deutschen Gesundheitsfernsehen. Der Vorstand der Hamburger Lohfert&Lohfert AG, eines der führenden Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen, fordert in der Sendung „DGF Der Talk“ eine Strukturveränderung auf dem Medizinmarkt. „In den vergangenen Jahren ist zu wenig passiert, gemessen am medizinischen Fortschritt.“

Das Gesundheitswesen dürfe, so Lohfert, zudem nicht als Geldverdienmaschine missbraucht werden. „Man muss den Patienten und das, was er braucht, mehr in den Mittelpunkt stellen. Vor lauter Spezialisierung haben wir den Aspekt der Ganzheitlichkeit der Patientenbetreuung vergessen.“ Der Patient sei in erster Linie Mensch, und dann erst Kranker, betont der Experte. Gerade zwischen Heilungsfortschritt und dem emotionalen Befinden eines Patienten gebe es einen großen Zusammenhang. Zu Letzterem gehöre auch die vertrauensvolle Kommunikation mit Ärzten und Pflegern. „Da gibt es einen gewaltigen Nachholbedarf in Deutschland“, sagt Lohfert im Gespräch mit Moderatorin Désirée Bethge. Kommunikation sei weder Bestandteil der ärztlichen Ausbildung noch werde sie weiter erforscht. „Medizin ist natürlich auch schwieriger, wenn Sie dem Patienten alles erklären müssen.“ Es sei unverständlich, dass Ärzte nicht regelmäßig ihr Können und ihren Umgang mit den Patienten überprüfen lassen müssten. „Qualitätssichernde Systeme sind in deutschen Krankenhäusern nicht gerade beliebt, vielleicht sogar nicht gewollt“, moniert Lohfert.

DGF

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