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Schuldenkrise weitet sich aus: Der italienische Patient

Jetzt also Italien. Wieder gibt es EU-Krisengipfel, die nicht so genannt werden dürfen, weil das die Krise weiter anheizen würde. Und wieder gibt es Scheingefechte, die vom eigentlichen Problem ablenken: Die Politik haut auf die bösen US-Ratingagenturen ein. Doch Moody’s und Standard & Poor’s haben den italienischen Patienten nicht in die Notaufnahme hineingeprügelt – sie legen nur den Finger in die Wunde. Es ist nun einmal Fakt, dass die Regierung Berlusconi eine Schuldenlast von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehäuft hat – laut Euro-Stabilitätspakt sind 60 Prozent erlaubt! Seit Jahren ist bekannt, dass Berlusconi Vetternwirtschaft und Korruption nicht wirksam bekämpft, sondern munter päppelt. Anders als Griechenland hat Italien trotz der Schulden eine gesunde Wirtschaft. Ausgelöst wurde die aktuelle Krise allein durch die Politik, genauer durch Berlusconi. Denn der Regierungschef stellte seinen Finanzminister Tremonti, der eisern sparen will, öffentlich bloß: Mit Sparen gewinnt man keine Wahlen, so der fröhliche Cavaliere. Richtig – aber ohne Sparen ruinieren Sie Europa, Signore Berlusconi!

P2News/tz München

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