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Sainz und Cruz eine starke Einheit im VW-Cockpit

Zwei „Dakar“-Sieger wie Pol und Gegenpol: Das Volkswagen Werksduo Carlos Sainz und Lucas Cruz ergänzt sich innerhalb und außerhalb des Cockpits zu einer starken, heterogenen Einheit. Die beiden Spanier – der Fahrer emotional und temperamentvoll, der Beifahrer in sich ruhend und akribisch – holten erstmals in der Geschichte der Rallye Dakar die Trophäe in ihre Heimat. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk sowie Mark Miller/Ralph Pitchford sicherten sie Volkswagen bei der größten Herausforderung im weltweiten Rallyesport einen Dreifachsieg. In Argentinien und Chile gelang der Wolfsburger Marke damit die erfolgreiche Titelverteidigung, nachdem 2009 mit dem Race Touareg erstmals ein Automobil mit Dieselantrieb den Wüstenklassiker gewonnen hat.

Für Carlos Sainz und Lucas Cruz ging mit dem „Dakar“-Erfolg ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Vor einer begeisterten Kulisse waren die beiden Spanier die Stars von Millionen Zuschauern entlang der Rallye-Routen. „El Matador“, wie Carlos Sainz von seinen Fans genannt wird, feierte 1990 und 1992 den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft. Mit 26 Einzelsiegen und zwei WM-Titeln blickt der 47-jährige auf eine außerordentlich erfolgreiche WRC-Karriere zurück. Elf Mal schloss er die Weltmeisterschaft auf einem der ersten drei Plätze ab. 2007 gewann er nach seinem Einstieg in den Offroad-Rallyesport den FIA Marathon-Rallye-Weltcup. Vor der „Dakar“ 2010 feierte der Madrilene in 14 Offroad-Rallyes acht Podestplätze, davon vier Siege. Sein bedeutendster Erfolg bei einer Wüstenrallye aber gelang dem leidenschaftlichen Fußballer bei seiner 15. Marathon-Rallye: der lang ersehnte „Dakar“-Triumph.

„Carlos Sainz ist unwahrscheinlich zielorientiert und arbeitet enorm strukturiert“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Er hat viel Erfahrung von anderen Spitzenteams zu Volkswagen Motorsport gebracht. Er teilt seine Ideen und sein Know-how offen mit anderen Teamkollegen. Ich denke, jeder in der Mannschaft respektiert Carlos für sein Wesen und seine Leistung – auch wenn es für die Mechaniker und Ingenieure manchmal nicht leicht ist, permanent an die Leistungsgrenze vorangetrieben zu werden.“ Mit Lucas Cruz hat Sainz seit vergangenem Jahr einen neuen Beifahrer. „Carlos ist ein wahrer Gentleman, ob im oder auch außerhalb des Cockpits“, so der Katalane aus Ripollet bei Barcelona, der gemeinsam mit Sainz alle drei Einsätze im Race Touareg bisher gewann.

„Er ist ein Ausnahme-Pilot und eine große Persönlichkeit. Mit ihm zusammenzuarbeiten, ist jeden Tag etwas Besonderes.“ So unterschiedlich Carlos Sainz und Lucas Cruz in ihrem Auftreten sind, so konstruktiv erfolgt ihre Zusammenarbeit. Bei der Rallye Dakar gehört allabendlich das gemeinsame Durcharbeiten des Roadbooks zum festen Tagesablauf. „Uns war wichtig, dass Carlos schon im Vorfeld ein Gefühl für die zu erwartenden Abzweige und Gefhrenstellen des kommenden Tages bekommt“, so Lucas Cruz. „Ich denke, das war bei der ‚Dakar‘ 2010 eines unserer Erfolgsgeheimnisse.“

Während „El Matador“ Carlos Sainz emotional und temperamentvoll zu Werke geht, liegt die Kraft seines 35 Jahre alten Nebenmannes in der Ruhe. „Einen Spanisch sprechenden Beifahrer zu wählen, war eine bewusste Entscheidung“, so Carlos Sainz. „Es ist einfach von Vorteil, in der Muttersprache Ansagen zu bekommen, ohne sie noch einmal im Kopf übersetzen zu müssen. Das sorgt für das letzte Quäntchen Konzentration. Darüber hinaus ist Lucas ein akribischer und ruhiger Arbeiter, der es versteht, sich perfekt auf die kommenden Etappen vorzubereiten. Ich denke, der Erfolg mit drei Siegen in drei Rallyes gibt uns Recht.“

Sein Auftreten innerhalb des Volkswagen Teams ist eher unauffällig. Lucas Cruz steht nicht gern im Mittelpunkt, sondern stellt sich ganz in den Dienst der Mannschaft. „Lucas ist ein ruhiger Mensch und alles andere als ein Heißblut-Spanier“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Er ist die perfekte Ergänzung zu Carlos Sainz. Lucas arbeitet konzentriert und präzise seine Aufgaben ab. Die Balance innerhalb des Cockpits stimmt zwischen Lucas und Carlos zu 100 Prozent. Darüber hinaus verstehen sie sich auch außerhalb des Race Touareg blendend.“

Die Rallye Dakar hat Cruz bereits zum zweiten Mal innerhalb des Volkswagen Werksteams bestritten. Bereits 2006 absolvierte er die bedeutendste aller Wüstenrallyes mit dem Race-Truck. Der Katalane verfolgte zuvor eine Karriere sowohl bei klassischen Sprintrallyes als auch im Offroad-Sport. Vor seiner Rückkehr zu Volkswagen trat er mit Mitsubishi zweimal bei der Rallye Dakar an. Mit seinem Landsmann Joan „Nani“ Roma erreichte der IT-Ingenieur 2009 eine Top-Ten-Platzierung. Im bis zum Ziel spannenden Duell mit ihren Volkswagen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk, das die Spanier nur um 132 Sekunden für sich entschieden, gehörten die Sympathien in Argentinien und Chile klar Sainz und Cruz.

Das Werksduo im Race Touareg mit der Startnummer 303 stand stets im Zentrum des Medieninteresses. Entlang der Strecke verfolgten Millionen die Rallye Dakar. Sie lieben an „El Matador“ Sainz und seinem Beifahrer Cruz neben dem fahrerischen und navigatorischen Können vor allem das offene Auftreten. Mit dem „Dakar“-Sieg 2010 sind Sainz und Cruz nicht nur mit ihren Anhängern enger verwachsen. Der jüngste Erfolg hat sie noch mehr zusammengeschweißt: zu einer extrem starken Einheit im Volkswagen Cockpit.

P2News/auto-reporter

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