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Röttgen sieht RWE-Klage gelassen entgegen

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht der Klage des Konzerns RWE gegen die vorläufige Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis gelassen entgegen. „Das bereitet mir keine Sorgen“, sagte er im PHOENIX-Interview. Er sei davon überzeugt, so Röttgen weiter, dass es in Deutschland zurzeit im Kern nicht um eine rechtliche Auseinandersetzung gehe. „Wir haben eine breite gesellschaftliche Debatte mit einer eindeutigen Richtung. Die drei anderen Energieversorgungsunternehmen sagen ja auch, sie wollen konstruktiver Teil einer öffentlichen gesellschaftlichen Debatte sein. Ich glaube, ein großes Unternehmen muss gucken, ob es jetzt eher vor Gericht zieht oder sich an einer gesellschaftlichen Diskussion beteiligt“, so Röttgen weiter.

Die drei Monate für das Moratorium hält er für ein anspruchsvolles, aber richtiges Zeitmaß. Für die Zukunft der Energiepolitik geht Röttgen davon aus, dass Kohlekraftwerke als Brückentechnologie benötigt werden. Doch vor allem seien Investitionen in die Energieeffizienz vonnöten. „Wir müssen viel, viel effizienter werden. Das ist die intelligenteste Form, Energiepolitik zu machen“, so der Bundesumweltminister.

Durch den Rückzug Guido Westerwelles vom Parteivorsitz der FDP sieht Röttgen die schwarz-gelbe Koalition gestärkt. „Ich glaube, dass die Entscheidung, die Guido Westerwelle getroffen hat, am Interesse der FDP orientiert ist und am Erfolg dieser Koalition. Und ich glaube, dass die Koalition, wenn so viel Verantwortungsbewusstsein auch mit persönlicher Verzichtsbereitschaft zusammenkommt, stärker sein wird. Inhaltlich und personell werden wir stärker, tiefer und breiter werden. Ich bin ganz guter Dinge“, sagte Röttgen im PHOENIX-Interview.

P2News/PHOENIX

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