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Rohstahlproduktion im Jahr 2008 gesunken

Rohstahlproduktion im Jahr 2008 um 5,6% gesunken

Im Jahr 2008 wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 29,11 Millionen Tonnen Roheisen und 45,83 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem eine Rekordmarke erreicht wurde, ist die Roheisenproduktion um 6,6% und die von Rohstahl um 5,6% zurückgegangen.

Der schon im November erkennbare Abwärtstrend in der Stahlindustrie hat sich im Dezember verstärkt fortgesetzt. Die deutschen Hüttenwerke haben im Dezember 2008 1,63 Millionen Tonnen Roheisen und 2,45 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Sie produzierten damit 38,0% weniger Roheisen und 34,7% weniger Rohstahl als im Dezember 2007. Gegenüber November 2008 nahm die Produktion bei Roheisen um 21,7% ab, bei Rohstahl waren es 25,2% weniger. Kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich gegenüber dem Vormonat bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 20,1%.

Im früheren Bundesgebiet lag die Erzeugung von Rohstahl im Dezember 2008 bei 2,13 Millionen Tonnen und damit um 34,2% unter dem Stand von Dezember 2007. Gegenüber November 2008 nahm sie um 27,8% ab, kalender- und saisonbereinigt waren es 27,5% weniger. Im gesamten Jahr 2008 fiel die Rohstahlproduktion gegenüber dem Vorjahr um 5,0% auf 39,41 Millionen Tonnen.

In den neuen Ländern war die Rohstahlerzeugung im Dezember 2008 mit 0,32 Millionen Tonnen um 38,3% niedriger als im gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber November 2008 wurden 1,7% weniger Rohstahl hergestellt. Im Jahr 2008 wurden im Vergleich zum Vorjahr mit 6,42 Millionen Tonnen 8,9% weniger Rohstahl produziert.

P2News

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