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Richtig kühlen bei Verbrennungen und Verbrühungen

Wenn man sich die Haut verbrennt oder verbrüht – zum Beispiel am Handrücken oder am Unterarm – dann hilft fließendes Wasser. Das wissen viele. Doch wie lange sollte man die entsprechenden Stellen kühlen und wie kalt darf das Wasser sein? Antworten auf diese Fragen hat Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau:

„Das Wasser darf nicht zu kalt sein, es darf auch nicht länger als fünf Minuten über die Brandverletzung laufen. Der Grund: Wenn das Gewebe unter der verbrannten Haut zu kühl wird, wird es schlechter durchblutet und das ist wiederum für die Verletzung von Nachteil.“

Der Volksmund sagt, Butter oder Mehl würde bei Verbrennungen helfen. Doch das stimmt nicht:

„Die Experten raten eher davon ab, Butter oder Mehl oder Ähnliches auf die Wunde zu geben. Zunächst einmal ist die Gefahr groß, dass die Wunde verklebt. Das würde dann eher dem Heilungsprozess schaden als nützen. Leichte oberflächliche Verbrennungen lassen sich am besten mit einer speziellen Brandsalbe behandeln. Diese Salbe hat nicht nur heilende Wirkung, sondern der Verband geht dann später auch deutlich leichter ab, und das ist auch gut für den Heilungsprozess.“

Oft entstehen bei einer Verbrennung Brandblasen. Diese sollte man nach Möglichkeit unversehrt lassen:

„Brandblasen sollte man auf gar keinen Fall aufstechen. Die Gefahr ist sehr groß, dass es dann zu einer Wundentzündung kommt. Brandblasen sind generell der beste Verband, sie tun auch nicht weh, vor allem wenn sie geschlossen sind. Sollte eine Brandblase aufplatzen und das ist großflächig, sollte man auf alle Fälle zum Arzt gehen.“

Vor allem Kinder sollte man vor Verbrennungen und Verbrühungen schützen, schreibt die Apotheken Umschau. Deswegen verwenden Sie lieber keine Tischdecken, wenn Babys oder Kleinkinder im Haus sind: Zu schnell ziehen Kinderhände an der Decke und bekommen den heißen Kaffee auf die Haut. Beim Kochen am besten die hinteren Herdplatten benutzen und die Griffe nach hinten drehen.

P2News/Wort und Bild – Apotheken Umschau

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